Wenn ein Schnellblätter-youtube erscheint adde ich dass.
ama.com sagt es wird ein Hefte-Vierteiler und 2018 kommt ein physischer Sammelband heraus.
So ähnlich war das bereits bei den Rage Comics / dem Sammelband. Die Rage Comics wurden damals alle veröffentlicht, obwohl id Software eigentlich mehr Rummel um Rage erwartet hatte.
Auf neun Seiten gehts um die Historie der Quake Serie, Quake 1 bis Quake 4. Es bleibt einerseits oberflächlich, doch die Kernpunkte von Spielen und deren Entwicklung werden genannt. Die Zitate und Meinungen geben noch mal eine Prise Tiefe hin. Das eine oder andere war mir neu. Quake 1 und Quake 2 hat mich dann stärker interessiert. Eigentlich braucht jeder einzelne Quake Titel eine Cover-Story bzw. ein Extra-Sonder-Heft :)
Meine Überlegungen
– Romero sagt „wir dachten über Quake 1 als Esport Titel nach, entschieden uns aber das Anderen überlassen.“ // Also den Begriff Esport gab es damals nicht, das hiess Comp Play wenn überhaupt. Wer ist mit „den Anderen“ gemeint, Gegenwart oder Zukunft. Quake 1 Turniere sind aus heutiger Sicht die ersten Preisgeld-Esport-Turniere gewesen. Comp Play = ernsteres Spiel, Esport = Money. So ist meine Definition. Q1 wurde ja in geringem Maße „zum ersten Esport Spiel“. id lieferte damals Begriffe wie Deathmatch, Frag. Die Spieler haben weitere Begriffe eingeführt zum Spielverhalten und Taktiken. Spieler Thresh war da damals geistig sehr weit und hatte schon viel kapiert (Quake Bibel, Turniere). Video Interview, Thresh hatte sogar noch die Q3 Arena-Promotion Bustour 1999 besucht mit seiner Spielgang.
Quake 1, Ghouls n Ghosts, Outrun. Super! Leseprobe auf gamersglobal (gamersglobal.de/news/123154/retro-gamer-12017-jetzt-am-kiosk-hinweis-an-alle-abonnenten).
Ich muss mal schauen, ich glaube mein Abo ist gerade ausgelaufen, mäh.
Wenn ich den Quake Artikel gelesen habe sage ich hinterher was dazu. Ist ja so, Doom / Quake-Fans bekommen eigentlich immer recht wenig Info Neuheiten in neuen Artikeln geliefert – weil wir schon so viel wissen. Ich zumindest will es super super tief. Das ist natürlich nicht das Ziel eines solchen Artikels. Trotzdem kann ein Artikel schön sein und die eine oder andere neue Nuance enthalten. Siehe meine Erörterung zur deutschen Retro Gamer, mit Titelstory über Doom Classic und FPS Geschichte.
Neulich hat mich Outrun gepackt, ein Podcast hatte mich darauf gestossen. Ein Outrun Game hatte ich gezockt, für Playstation 2 in der Sega Ages 2500 Series, mit verbesserter Grafik dem Original gegenüber. Und stärker hab ich anschliessend „OutRun 2006: Coast 2 Coast“ in der PC Version gespielt, mit geilem Sliden. Echt ein super Spiel. Falls es mal Gebraucht irgendwo rumliegen seht, zugreifen. Online-Play geht natürlich nicht mehr.
Wenn ihr Infos über alte Arcade Games und Serientitel benötigt kann ich hardcoregaming101 empfehlen. Einerseits tiefer geschrieben bezüglich Game Mechaniken und Serientitel im direkten Vergleich. Das gibt es so nirgendwo anders. Andererseits manchmal etwas überkritisch formuliert, doch man muss ja nicht alles glauben ;)
Game Artbooks sind ein schöner Trend neuerer Zeit.
Letzte Woche kam mein Exemplar an. The Art of Doom ist verlegt von Dark Horse, komplett englisch, die gebundene Ausgabe kostet um die 25 Euro.
Die limitierte Ausgabe ist dagegen exklusiv im Bethstore erhältlich und kommt scheinbar in einem Schuber.
Bethesda hat einige Concept Zeichnungen online zugängig gemacht. Eine Printausgabe hat aber immer eine gewisse Grösse finde ich. Kapitel sind unterteilt in Demons, Enviroments, Characters, Weapons, Props & Graphics.
Bei den Monstern gefiehlen mir vor allem die untexturierten Render Bilder, weiss nicht warum. Ab und zu ist schon mal ein kleiner Text zu lesen. Highlights im Text: Der Harvester trägt auf seinem Rücken einen Magensack wo er die Seelen einsammelt (freaky). Der Baron ist ein Elite Soldat des Dark Lord aus der vierten Phase (ah ja). Diese Art von Background Stories steht übrigens in den freigespielten Logs im Spiel. Ich hatte die mal eine halbe Stunde lang gelesen. Gute Textwüsten, fand das witzig, weil der Story Schreiber von D4 sich das ja alles ausgedacht haben muss.
Zurück zu den Bildern im Buch. Die Concept Zeichnungen zum Pinky zeigen das der nicht so einfach war ihn hinzukriegen. Was mir noch auffiel das bei den Concept Arts Hugo Martin mit dabei ist. Es scheint das der Doom Marine Anzug von ihm stammt. Martin hatte am Mech Spielfilm Pacific Rim mitgearbeitet.
Die Zeichnungen der Enviroments Orte demonstrieren das die Concept Zeichner eigentlich diese visuell beendruckenden Landschaften und Szenerien fürs spätere Spiel vorweg nehmen. Ich erkenne ab und zu mal ein Bild das nicht im Spiel steckt – das macht man so, bei The Art of Evolve-Buch gabs das auch.
Bei Props & Graphics, also eher unwichtigem Beiwerk im Spiel selbst stelle ich fest das dieser Kleinkram wiederum sehr wichtig für ein Spiel ist. Schilder, Runen, Fahrzeuge etc. Das verleiht dem Spiel eine Art Glaubwürdigkeit. Je mehr von dem Zeugs, desto mehr Detailreichtum und desto mehr wirkt ein Spiel, sorgt für Atmosphäre.
Wie bei anderen Artbooks auch, der Umfang ist genau richtig tachiert. Habe keine Klagen bei Bildern, Aufmachung und Verarbeitung.
Buch:
Ankündigung darkhorse
Buch (darkhorse.com/Books/27-841/The-Art-of-Doom-HC)
Limited Buch bethstore