Tickert der Doom twitter. Der Dämon im Multiplayer DLC 3 wird unsichtbar sein. Theoretisch könnte es jeder Dämon sein. Auch ein komplettes neues Viech. Ich tippe auf den unsichtbaren Pinky der Spectre heisst. Auf dem Pic sehe ich rein gar nichts.
DoomRL Entwickler Kornel Kisielewicz schreibt via twitter. „Zenimax have just written to me demanding I take down the DoomRL site“. Der Grund ist primär (soweit bekannt) die Verwendung des Names Doom im Zusammenhang mit seinem Fan Spiel. Zenimax Brief auf twitter. Ob sich das ausweitet aufs ganze Spiel, den Nachfolger Jupiter Hell, auf Content, vielleicht sogar auf andere Projekte ist offen.
DoomRL als Fanspiel besteht seit fünfzehn Jahren. Brutal Doom als Mod wird von id öffentlicht geschätzt. Vielleicht zielt die Aktion auf Jupiter Hell ab, aber warum geht es dann nicht konkret gegen Jupiter Hell?
Stephen Hornback erlag am Wochenende einem Herzanfall. Hornback arbeitete unter anderem an Duke Nukem II, Rise of the Triad, Duke Nukem 3D, Shadow Warrior, McGee’s Alice, Sin Episodes, Star Trek Elite Force II. Also an allem was Rang und Namen hatte in FPS. Selbst das 3D Realms-Logo geht auf ihn zurück. Holy Shit. Interceptor aka 3D Realms wird das kommende Spiel „Rad Rodgers“ ihm als Gedenken widmen. (twitter Bilder, Mobygames, 3D Realms auf facebook zum Tod, shacknews)
… und ein Schwelgen in Erinnerungen wie schön es damals war. Der Rant könnte von mir sein. (gamestar)
Die Langlebigkeit von Online Spielen war damals nicht geplant, ein Spiel sollte nur maximal zwei Jahre aktuell sein. Alles was aus der Langlebigkeit eines Spiels erwuchs (eigene Mietserver / viele gehostete Uni Server, Modding, feste Teams, Tools) was wiederum auf fehlende Konkurrenz zurück ging, waren quasi ungeplante Extras. Die Studios wollen heute kein Modding mehr (Mods, veränderte Server Regeln). Die Spielregeln sollen so sein wie die Devs sie machen, deshalb werden oft eigene gemietete Dedi Server nicht mehr zugelassen.
Der Standard ist heute ein anderer und leider ziemlich low geworden, wie Fast Food Mentalität. Teilweise kommen heute Spiele ohne Serverbrowser, Mods, Anticheat und Demoaufzeichnung daher. Vielleicht ist aber auch der Anspruch von damals, in beispielsweise Quake 3 & UT, bereits sehr hoch gewesen; eine Art Palast der Features und Möglichkeiten; ein gelebter Traum :)
Wie hoch mein Anspruch gewesen ist habe ich eigentlich erst gemerkt als es zu Bad Company 2 ging, weg vom superguten id Engine-Universum wo sovieles einfach Standard war. Bad Company 2 = keine Mods, keine overall Spectatorfunktion, keine Demo Aufzeichnung, Anticheat funktionierte nicht. Okay es hatte immerhin Mietserver und Serverbrowser. Eine Weile dachte ich ernsthaft das alles kommt noch. Weils kommen MUSSTE. Falsch eingeschätzt. Quakelive hat mir gezeigt das es Unsinn ist auf missing Features zu warten / zu hoffen die niemals kommen. Ab jetzt ist bei mir Pragmatismus angesagt. Quake 3 war das baroke Schloss auf dem Berg, mit Hubschrauber-Landeplatz, der Diener brachte mir das Essen. Heute sitze ich im Gasthof unten im Dorf, esse Pommes und blicke seufzend hinauf zum Schloss :D
Gibt einen Trick um die Promo Skins abzugreifen. Der Kniff ist bereits länger bekannt. Die Coop Skins gehören nur zu Promotion Aktionen von daher tut das niemandem weh. (steam)
Zwei weitere Screenshots vom Bombshell FPS haben die Entwickler Voidpoint veröffentlicht. Alle Pics, klicken zum Vergrösseren (quakehaus.com/bombshell-fps-media).
Die Dever sagen jetzt via twitter die Entwicklung am Spiel wird ungefähr noch sechs Monate brauchen. Eingebettetes Bild zeigt rechts die berühmte Amiga Fehlermeldung „Guru Meditation“.
Was bisher bekannt ist
Ein FPS Prequel zum Shelly Charakter soll die Vorgeschichte des isometrischen ersten Spiels erzählen. In der Built Engine von damals (D3D, Shadow Warrior, Blood) mit Multiplayer. Entwickler Voidpoint setzt sich zusammen aus Leuten aus der Duke / EDuke Modding Szene. Publisher wird sein 3D Realms / Interceptor.
Infos von def: Das Spiel wird auf Eduke32 basieren, das wurde soweit bestätigt. Der OST wird wohl aus Trackermodulen bestehen, es wurde extra das .mod Format eingebaut. Ein Zugang zur Beta soll Vorbestellern von Bombshell ermöglicht werden. Ansonsten will man das klassische Shareware Prinzip damaliger Titel einhalten, die erste Episode umsonst, für den Rest wird gezahlt.
Ich mochte vor allem die späte Phase von ATCQ also die beiden Alben „Midnight Marauders“ und „Beats, Rhymes and Life“. „The Love Movement“ dagegen fand ich sehr schwach. Anschliessende Solos von Q-Tip und Phife Dawg konnten mich nicht komplett abholen. Ich war scharf auf beide MC’s zusammen, die Kombi war einfach geil. Paar Reunion Touren folgten doch ins Studio wollten sie nicht gehen für ein neues Album. Wahrscheinlich hätte es im Studio Knatsch gegeben. Die Probleme innerhalb der Gruppe wurden in der 2011 Doku „Beats, Rhymes & Life: The Travels of a Tribe Called Quest“ beleuchtet. Die zwei MC’s und Schulfreunde konnten echt nicht mehr miteinander. Falls es weitergehen sollte, würde es schwer werden, soviel war sicher. Auf der anderen Seiten standen die Fans mit Erwartungen und die Plattenfirma. Q-Tip ist der sensible, begabte und perfektionistische Künstler. Phife ist direkter und ‚die Strasse‘ mit der Lets Go-Mentalität „Yo, microphone check one, two, what is this? / The five foot assassin with the roughneck business“.
18 Jahre lang Album-frei. Von der neuerlichen Ankündigung eines Albums hatte ich nichts gehört. Phife verstarb dieses Jahr. Deshalb überrascht mich eine neue Platte. Auf dem neuen Album ist drauf: Jazz-Samples, Klangkulisse von früher, Jarobi & Busta & Consequence die lose zur Gruppe gehören, sehr viele Gaststars die Tribut zollen und Phife Lücken schliessen, plus es gibt massig Experimente. Q-Tip’s Solo Einfluss wird auch irgendwie drauf sein. Es ist ein gutes Album, habs bisher noch keine 10-mal angehört :) Bisschen fehlt mir dieses typische Q-Tip / Phife Dawg rapping Hin und Her ala Phony Rappers. Phife ist auf dem Album drauf, ja, für meinen Geschmack zu wenig. Naja wat soll man machen wenn er während der Album Aufnahmen verstirbt.
Alles hätte so schön sein können, ATCQ im Studio wieder zusammen, mehrere Alben hätten nun erscheinen können. Bam Bam Bam. Und nun fehlt der funky diabetic Phife … Ein Comeback! Und gleichzeitig wird es wohl das letzte Gruppen Album sein.
Das Kapitel ATCQ ist jedoch nicht ganz vorbei. Tribe will eine Worldtour machen. Ein Phife Soloalbum „Give Thanks“ soll Anfang 2017 erscheinen. Und seine Singles Dear Dilla und vor allem Nutshell haben definitiv geile Raps und einen ATCQ-ähnlichen Sound.
Update: Ich habe das Album jetzt oft angehört und mich durchgelesen dazu. Ich schrieb das Album sei gut, nene, es ist genial. Ich schätze es bleibt die nächsten Jahre in meiner Favorite Playlist. Je mehr ich es höre, desto mehr entdecke ich. Die ersten zwei Tracks wozu auch die Single gehört sind textlich sehr kritisch und scharf formuliert für ATCQ Verhältnisse. Mit den Themen Trump Gehetze gegen Alle, Rassimus, weisse Polizisten die Schwarze erschiessen. 18 Jahre ohne Album, und nun gibts zeitaktuelle Messages, nice. Der letzte Track „The Donald“ handelt aber nicht von Trump sondern von Phife, da labbern Nachrichten Magazine was falsches. Ich erkenne die Vielseitigkeit des Albums was wohl auf Q-Tip als Produzent zurück zu führen ist. Direkte Parallelen zu seinen Soloalben erkenne ich wiederum nicht. Seltsam bleibt das Ali der DJ diesmal gar nicht mitproduziert hat und auf dem Album auch nicht gescratcht haben soll. Es heisst er hätte zu der Zeit an was anderem gearbeitet. Meine Spekulation, Q-Tip hat die Produktion superhart durchgezogen, wären da noch mehr Leute an der Entstehung beiteiligt gewesen wäre das Album nie fertig geworden. Jarobi als Urmitglied rappt doch ne Menge, was eine schöne Überraschung ist. Kanye West’s Auftritt ist kaum rauszuhören, Busta Rhymes‘ Auftritte sind wie immer saustark er gibt wie immer alles. Phife macht wieder viel mit karribischem Akzent wie bereits auf dem letzten Album „The Love Movement“. Ganz schön viele Gitarren sind auf dem Album vertreten, sehr jazzig und blusig, klingt oft live und neu. Daneben gibts Riff Reggae mässige Gitarren. Es ist jedenfalls kein Weissbrot-Rock. Das Album ist stark Q-Tip, wenns mir jetzt gefällt kann ich schlecht sagen „es wäre besser wenn die Anderen mehr an der Musik beteiligt gewesen wären“.
Auf neun Seiten gehts um die Historie der Quake Serie, Quake 1 bis Quake 4. Es bleibt einerseits oberflächlich, doch die Kernpunkte von Spielen und deren Entwicklung werden genannt. Die Zitate und Meinungen geben noch mal eine Prise Tiefe hin. Das eine oder andere war mir neu. Quake 1 und Quake 2 hat mich dann stärker interessiert. Eigentlich braucht jeder einzelne Quake Titel eine Cover-Story bzw. ein Extra-Sonder-Heft :)
Meine Überlegungen
– Romero sagt „wir dachten über Quake 1 als Esport Titel nach, entschieden uns aber das Anderen überlassen.“ // Also den Begriff Esport gab es damals nicht, das hiess Comp Play wenn überhaupt. Wer ist mit „den Anderen“ gemeint, Gegenwart oder Zukunft. Quake 1 Turniere sind aus heutiger Sicht die ersten Preisgeld-Esport-Turniere gewesen. Comp Play = ernsteres Spiel, Esport = Money. So ist meine Definition. Q1 wurde ja in geringem Maße „zum ersten Esport Spiel“. id lieferte damals Begriffe wie Deathmatch, Frag. Die Spieler haben weitere Begriffe eingeführt zum Spielverhalten und Taktiken. Spieler Thresh war da damals geistig sehr weit und hatte schon viel kapiert (Quake Bibel, Turniere). Video Interview, Thresh hatte sogar noch die Q3 Arena-Promotion Bustour 1999 besucht mit seiner Spielgang.