Enemy Territory Single-Player Mod gespielt

Der Mod ist von William, nur einer Person, gemacht. Der ET Singleplayer Mod kommt viele Jahre zu spät und schwächelt leider auf drei von insgesamt sechs Maps. Wirklich gut finde ich den Mod nicht. Ich hatte mir so viel mehr davon versprochen. Liegt vielleicht an den Maps das die nicht SP tauglich sind. Fuel Dump gefiel mir hier, ist ist langgestreckt was wohl gut passt.

Traum

Damals war der Traum von ET Multiplayer Spielern, den abgebrochenen Singleplayer oder Nachbauten zu spielen.

Altes Singleplayer Konzept

Der Macher vom Singleplayer Mod schreibt folgendes, was mir bisher unbekannt war. 85 Prøductions heisst nun Dark Matter Productions (William Faure), der Modder des aktuellen Mods:
Activision brach den SP ab, weil er ihnen nicht gut genug war. Eine Pre-Alpha Version hatte IGN gesehen. The deleted single-player campaign of Wolfenstein: Enemy Territory was in fact a team-based one, what the developers called back then a „squad-based single-player campaign“ – where you played alongside AIs, similarly to Medal of Honor: Allied Assault for example.

Port RealRtCW

Ich empfehle so vorzugehen. RtCW installieren, Source Port RealRtCW installieren (neues Erlebnis durch starke Veränderungen), ET Singleplayer Mod installieren.

Den Source Port ioRtCW habe ich auch mal ausprobiert, ohne HD Pack. Für Win, Linux und Mac für RtCW. Der Port bietet moderne Verbesserungen an (Grafik, Musik, Full x86_64 Support, verbesserte Ingame Console). Damit kann man gut RtCW Base und Custom Mods spielen. Der Port ist modfähig. Der Port verändert nicht so viel, bleibt Vanilla, wie bspw. RealRtCW.

Source Port RealRtCW kannte ich vorher nicht. Er ist wirklich klasse. Basiert auf ioRtCW. Er verändert äusserlich und inhaltlich an RtCW viel. New weapons; Rebalanced weapons characteristics; Rebalanced gameplay; Overhauled AI; New HQ textures, sounds and models, Restored cut content; viele moderne Einstellungen über Menü.
Sieht schicker aus  – im Vergleich zu ET Vanilla, mehr Einstellungen übers Menü möglich, moderne Auflösungen übers Menü, Sprünge sind länger, mehr Waffen zur Verfügung wie z.B. der Revolver und die Shotgun, TAB zeigt die offenen und gelösten Missionen an. Die Ingame Konsole geht auf deutscher Tastatur zu öffnen mit Shift + (8,9 glaube ich, irgendwo da), im Ordner „Main“ liegt die realrtcwdefault.cfg. Die Gegner KI scheint im Real Mod anders zu sein. Hier wachen Enemys früher auf wenn sie mich sehen / Schüsse hören, und laufen mehr durch die Gegend. Das ist weder besser noch schlechter, nur anders.

ET Singleplayer Mod

ET Singleplayer Mod ist mir paarmal abgestürzt, ist buggy und es gibt zahlreiche Seltsamkeiten. Enemys die Gewehrgranaten schiessen sind ätzend denn sofort ist man tot. Einmal hat mich eine Spintschranktüre gefraggt …

Ich finde der Mod ist nur was für ehemalige ET Spieler. An RtCW Custom Maps habe ich deutlich bessere Sachen gespielt. Im ET SP Mod wird der Spieler wie in RtCW ziemlich alleine gelassen die Missionen zu absolvieren, also wo was ist und was zu tun. Das kann doch schwer werden, in Sucherei und Probieren ausarten, für Leute die nie ET gespielt haben. Ich wusste noch einigermassen was auf den Multiplayer Maps zu tun ist, was mir half.

Eine aufwenige Inszenierung besitzt der Mod nicht. Ich hatte mit Kamerafahrten und Ingame-Script-Sequenzen gerechnet. Davon ist spärlich was da. Map auswählen, Missionenbildschirm wird eingeblendet und zack steht der Spieler auf der Map. Die sechs Maps sind meist in mehrere Abschnittmaps unterteilt. Fuel Dump hat z.B. 3 Maps und jede Abschnittmaps besitzt dann mehrere Missionsziele.

Achso, was ET Leute motivieren könnte auch die schlechten Maps zu spielen, sind die Secrets und Secret Areas. Als MP Spieler sah man damals überall verschlossene Türen. Wäre halt witzig wenn eine verschlossene Türe von damals wirklich mal auf geht. Habe aber nicht alle Secrets gefunden. Von daher kann ich nicht beurteilen wie witzig das ist.

Die Custom Stimmen sind amateurhaft. Video Runs existieren bereits aus youtube, mir gefällt bisher keins davon.


Gute Maps

Fuel Dump: Ist gut gemacht. Es geht ums Schleichen und Ausprobieren. Zum Schleichen eignet sich übrigens die Sten Machinegun ganz gut, da sie fast lautlos schiesst.

Gold Rush: Hat nur eine Map. Schleichen oder Panzer zur Hilfe holen stehen zur Auswahl. Ist sehr kurz. Den Dialog wo ein Soldat Panzer fahren soll fand ich funny.

Battery: Geht so. Die anfängliche Strandlandung war sehr langweilig. Danach wurde es besser. Ich bekomme das Ende nicht abgeschlossen weil ich nicht weiss wie der Radioschrank zu zerstören ist. Mit Dynamit klappt es nicht …


Schlechte Maps

Railgun: Insgesamt Okay, aber sie gefiel mir nicht. Der Tesla Soldat kann viel zu weit seine Strahlen schicken, denn Cover Abuse finde ich langweilig.

Oasis: Erinnerte mich ans MP Play, fand ich langweilig.

Radar: Meine Lieblingsmap in ET war hier leider die langweiligste Map.
Hier ist ein Teambot mit dabei welcher mir schneckenlangsam folgt. Er hat mich in Gefechten mehrmals gefährlich geblockt; steht hinter mir, ich werde beschossen und ich konnte mich nicht bewegen und in Deckunung gehen. Einmal musste ich neu starten, ich stand in einer Ecke, er hinter mir und ich konnte nicht mehr an ihm vorbei oder ihn wegschieben. Wer mit RealRtCW spielt, kommt besser wieder frei; auch mal probieren ihn mit der Shotgun wegzuschiessen (omg). Der Bot muss dringend gefixt werden oder man nimmt ihn ganz raus.

Splash Damage mit Artwork von Enemy Territory, Quakewars, Brink, Dirty Bomb

Eine Artwork Sammlung von Splash Damage wurde hochgeladen. Mein Highlight so far sind zwei Sketches von Enemy Territory Maps – die wurden bereits mal via twitter gepostet. An Artwork sind coole Sachen dabei. (artstation.com/splashdamage)

The last of our 20th anniversary collections are now up over on ArtStation, featuring amazing concept art and special wallpapers, available to download in 4k!

Enemy Territory Singleplayer Mod veröffentlicht

Am Wochenende schaue ich mir das mal genauer an. Mein Gefühl sagt mir erst mal das ist nur für RtCW / ET Fans. Vielleicht täusche ich mich.

ET Fans träumten immer schon von dem abgebrochenen und nie veröffentlichten Singleplayer und ihn spielen zu können. Der Macher vom Singleplayer Mod schreibt: Zumindest IGN hatte damals eine Pre-Alpha gesehen. The deleted single-player campaign of Wolfenstein: Enemy Territory was in fact a team-based one, what the developers called back then a „squad-based single-player campaign“ – where you played alongside AIs, similarly to Medal of Honor: Allied Assault for example.

Install
RtCW installieren, eventuell einen weiteren Aufsatz Mod installieren, ET Singleplayer Mod installieren. Am besten moddb lesen.

Achso der Mod Install meldet Virusgefahr unter Windows, ein False-Positive, da ist kein Virus drin, schreiben die Macher. Und ich habe auch keinen bekommen nach der Install.


Experience what could have been the single-player campaign of Wolfenstein: Enemy Territory. Return to Enemy Territory. Time has finally come, WolfPlayers.

Since Friday, Wolfenstein: Enemy Territory Single-Player is available to download for free on Steam, and on Mod DB, to celebrate Return to Castle Wolfenstein’s 20th anniversary. The launch trailer shown during the Return to Castle Wolfenstein 20th Anniversary Event, during which the mod was released, is also available to watch – right below. Get psyched!

Alte Trailer: Reveal, Gameplay.


Vielleicht noch ein Hinweis, Wiki über Enemy Territory:

Enemy Territory was originally planned to be released as a commercial expansion pack to Return to Castle Wolfenstein and later as a standalone game. However, due to problems with the single-player aspect, the multiplayer portion was released on 29 May 2003 as a freeware standalone game. In January 2004, the source code for the game logic (not the game engine) was released to the benefit of its modding community.

Splash Damage hatte ET nur mit sechs Multiplayer Maps veröffentlicht. Die Entwicklung am Singleplayer wurde abgebrochen. Ich wüsste mal gerne was Splash Damage jetzt zu dem „Reimage Mod“ aufgrund der Multiplayer Maps sagen. Entweder: Ja so wie der Mod wäre das geworden – Nein, wir hatten das anders gemacht – Nein, wir hätten das anders gemacht – Keine Ahnung wie es geworden wäre, soweit waren wir noch nicht usw.

Ich fand es damals unglaublich gut, aus einem nur begonnenen Projekt von Splash Damage eine freie modbare Multiplayer Version zu veröffentlichen.

2-3 Jahre später als ET gross war, aktiv viel gespielt wurde, es viele Maps und Mods aus der Community gab, hätte man nachlegen können mit einem kommerziellen Produkt: neuen offiziellen Karten, einem schicken Grafikupdate auf gleicher Engine, gutem Anticheat. Die Community existierte und damit potentielle Käufer. Die ET Zocker gierten nach mehr. Das hätte in einem bestimmten Zeitfenster funktioniert. Dort wurde eine Chance verpasst und ich verstehe bis heute nicht, das die Chance nicht beim Schopfe genommen wurde. Naja, nicht jede Chance wird eben genutzt.

Das spätere Quakewars von Splash Damage hatte zwar Ähnlichenkeiten zu ET, fühlte sich aber komplett anders an, wegen Fahrzeugen und auch der gewechselten Engine (RtCW / ET = Quake 3 / Quakewars = Quake 4). Splash Damage profitierte indirekt vom freien ET, weil alle RtCW / ET Spieler zumindest mal kurz ins spätere Quakewars hinein schauten und es kauften.

ET war rasend schnell, twitchy, Headshot Aiming, spammy, Klassenwahl, zeitliches Stopwatch und Missionen basierend (presche vor / halte auf, sprenge hier, klaue Dokumente, begleite den Wagen, klaue das Gold). Einigen RtCW Spielern war es zu spammy. Ich mochte besonders das Gameplay auf der Map Radar wo die zwei Radare gesprengt und die Dokumente geklaut werden müssen.

Und dann der Geheimtipp überall „du musst das Gras in der Config abschalten, dann ist die Performance besser und du siehst die Gegner ohne Gras besser“ „Gras abschalten ist aber cheaten“ :D Debatten über Gras. Damals gab Gras abschalten wirklich einige FPS Punkte mehr, für Leute mit schwachen Kisten, sah aber ugly aus.

Maps wurden verändert, neue kamen von der Community hinzu, Mods tweakten das Gameplay. Alles durchführbar weil es einen Mapeditor und den Source Code gab.

Jedenfalls bekam das RtCW Multiplayer Gameplay mit ET noch mal ein Gameplay Revival geschenkt. ET hielt sich einige Jahre, wurde in Esport Ligen gespielt, und führte die ‚Top Free Download Listen‘ lange an.


Auf einer Webseite steht folgendes. Übrigens 85 Prøductions heisst nun Dark Matter Productions (William Faure), der Modder des aktuellen Mods.

Activision brach den SP ab, weil er ihnen nicht gut genug war. Eine Pre-Alpha Version hatte IGN gesehen. The deleted single-player campaign of Wolfenstein: Enemy Territory was in fact a team-based one, what the developers called back then a „squad-based single-player campaign“ – where you played alongside AIs, similarly to Medal of Honor: Allied Assault for example.

Doom Classic Mod mit Blood Crossover – Bloom ist am 31. Oktober erschienen

Der grosse Doom Classic Mod „Bloom“, seit 2019 in der Beta, hat nun die erste eigene Episode fertig gestellt und der Mod trägt die Versionsnummer 1.0 (wiki, moddb). Der Mod war vier Jahre in Entwicklung.

Die Version 1 hat wohl noch einige Bugs die bald mit einem Update gefixt werden. Habe es nirgendwo gelesen doch ich denke der Mod wird weiter mit Content versorgt.

Doom Classic und Blood 1 werden zusammen gemixt.
Dieser Mix geht auf vieles über. // In der Story trefen Blood 1 und Doom 2 aufeinander. Auf dem Startbildschirm ist das nachzulesen und es klingt „plausibel“. Bin verwundert wie einfach „eine einfache Story“ sein kann :D Ich würde der Cabal Sekte raten, nicht zu denken sie seien schlauer als die Hölle (Icon of Sin). Denn das ging bereits bei der UAC immer wieder (mit jedem Spiel) schief ;) // Die Enemys sind Mix Skins. // Spiele als Doom Guy oder als Caleb. // Sogar die Original Maps werden zusammengemixt WTF. // Das Crossover hat bestimmt noch mehr Mixe anzubieten, also Hut ab und Verneigung vor diesem weitreichenden Konzept. Der Mod steht über Doom und Blood darüber, daher wird es Zitate + Anspielungen hageln und es Witze + Satire geben.

Diese Doom Crossover haben in der Vergangenheit sehr gut funktioniert. Das hängt natürlich von der Vision, Qualität, Arbeit und dem Ideenreichtum der Modder ab, bspw. sei hier bei Doom Classic + Wolfenstein dann mit Blade of Agony (vormals Wolfendoom) als gutes Beispiel genannt.

Doom-Blood Projekte gab es bereits wie Blood TC, ZBlood, Re-Blood und der Blood Source Port Raze. Die Doom Classic Community ist weltweit schon recht gross und es gibt immer wieder Total Conversion Super Mods. Die Community packt auch ein bisschen der Grössenwahn viele Games doomifizieren zu müssen.

Klingt auf jeden Fall spannend für mich. Bin allerdings momentan auf dem Original Blood 1 Trip und mit dessen Fan Mapmods beschäftigt.

Neueres GZDoom liegt mit dabei, funktioniert auch mit Zandronum. Wird nur noch eine doom2.wad benötigt. Im Ordner „Cards“ liegen 65 Bilder von Enemys. Play Bloom, just drag and drop bloom.pk3 file into the gzdoom.exe. Denkt dran, das ihr euch Zeit nehmt den Mod mit seinen GZDoom Einstellungen nach eurem Geschmack einzustellen.

Es lässt sich eine eigene Episode spielen oder durch die Original IWADS wie doom.wad, doom2.wad, plutonia.wad, tnt.wad und Sigil, dann die Originale mit dem Mod.


BlooM is a mod based on ZBlood/ZBloodX created by Bloom Team (www.bloomteam666.com), which merges Blood and DooM game series.

Features:
– More than 30 kinds of the original monsters taken from blood/doom series!.
– 50 new hybrid monsters between doom and blood
– 20 weapons and guns of kimbo powerup!.
– Added all blood’s enviroments elements.
– Added original Blood’s textures and new ones.
– Compatible with latest versions of Gzdoom and Zandronum (Check compatiblity list).
– Fight against hybrid monster with the classic iwad maps or your custom maps.
– New whole episode (8 maps) + 1 map secret.
– Compatible with DOOM II, ULTIMATE DOOM, FINAL DOOM and even SIGIL.


Icarus hatte es gespielt.

Und pagb666 hats natürlich auch gespielt.

Blood 1 – Bloody Pulp Fiction, Startmap

Ein altes Mapset (blood-wiki.org). Für GDX (moddb).

Ein Remaster wurde mal angekündigt, weil die alten Versionen kaputt sind. Das letztes Lebenszeichen von Mapper wangho zum Remaster war im Mai 2019. Okay ich spiele das nicht komplett durch. Aber die erste Map probiere ich mal.

Es startet Weihnachtlich mit krasser Action. Boah geht die erste fullminant Map los, das ist der Terror. Muss man erlebt haben.

Ich sehe hier ein paar Sachen die kaputt sind. Aber die stören das Main Gameplay nicht.

Ich spiele wieder auf „Normal“, weil sonst muss ich – zu hart covern – vorsichtig sein – ich sehe Sachen nicht weil ich hart ums Überleben kämpfe.

Wenn wirklich mal ein Remaster erscheint, dann bin ich dabei.

Dread Templar – Early Access gespielt

Nun, die Demo von ehemals „Hell Hunt“ hatte mir gezeigt das könnte was werden. Die chinesischen Entwicklern T19 machen ihr erstes Spiel. (steam)

Der EA Umfang ist im Moment 2 Episoden, 10 Maps, 4 Bosskämpfe. Eine EA Roadmap wurde veröffentlicht. Die Vollversion wird dann insgesamt 5 Episoden haben, was vom Umfang her gut ist. Die Maps sind zwischen Mittelgross und Gross.

Die Waffen sind gut. Ein einfacher Dash und ein Schwert / Wurfschwert sind spielbar. Das bisschen komplexe Mapdesign geht in Ordnung. Die Bosskämpfe sind okay bis gut.

Den weissen grossen Enemy der bei Beschuss schneller wird, finde ich gut. Die Powerfaust ist nett. Plötzlich stehe ich in einer Gruft, das kommt mir bekannt vor :D Die Caleb Startgruft.

Bei dem Spiel flippe ich nicht aus, aber es ist grundsolide.

Kritikpunkte
Das Savepoint System, ein Saven an bestimmten Symbol-Stationen, passt nicht zum Spiel. Warum nicht ein einfaches Save-Load per Menü und Quicktasten anbieten, welches in Retro PC FPS Tradition hat.

Die Animationen könnten besser sein, das würde zum Spiel besser stehen. Das eigene Movement darf ruhig schneller sein, denn bei Dash & Schwert denkt man an Speed. Die Verstärkerpunkte im Menü zu verteilen ist hakelig. Es fehlen unterschiedliche Player Sounds beim Health aufnehmen.

Ghosts ‚N Goblins Resurrection – Kommentiertes Playthrough

Shooting Game Weekly bespricht das neue Ghosts ‚N Goblins Resurrection. Es hiess ja mal das neue G’n’G sei viel zu einfach. Wohl nicht auf höchstem Schwierigkeitsgrad.