The Mission / Cheung foh 1999

Triad boss Lung, who has just escaped being killed in an assassination attempt hires the killers Curtis, James, Mike, Roy and Shin for his protection. Their grown solidarity is under compulsion when Lung orders Curtis to kill Shin in punishment for his affair with Mrs. Lung. (imdb)

Ein Hongkong Gangster Movie und ein kleiner, netter Film. Der Film ist weitgehend Slow Paced, damit die wenigen Action Sequenzen gut zur Geltung kommen und einen Kontrast darstellen. Die Charakter Zeichnung der Figuren könnte tiefer sein. Doch es geht um Coolness, von daher ist das ausreichend. Ich fand den Flick ganz gut.

Die Killer sind highskilled und werden zu einem Team, um einen Mafia Boss zu beschützen. Der Mafia Boss weiss nicht, wer ihn erledigen will. Die Killer werden zu einer Gemeinschaft und die wird im letzten Drittel des Films auf die Probe gestellt.

Der Film liegt auf youtube.

Cowboy Bebop (1997)

Die Geschichte war so. Von der alten Zeichentrick Serie Cowboy Bebop hatte ich immer mal wieder gehört. Nur ich hatte keine Lust auf „mehr Manga“. Neulich ist die Realserie Cowboy Bebop, nach nur einer Season, gefloppt. Ich hatte mal in die erste Folge reingeskippt, aber das gefiel mir nicht. Immer wieder wurde von Schreibern und Kommentatoren in dem Zusammenhang darauf hin gewiesen, das die alte Zeichentrickserie trotzdem rockt. Wenn das so viele sagen, muss ja im Kern was dran sein. Also habe ich mit der Serie angefangen und siehe da. Die Serie ist richtig gut. Habe sie mit englischen Stimmen angeschaut. (imdb)

Bebop heisst das Raumschiff und Space Cowboys sind die Kopfgeldjäger. Cowboy Bebop ist seltsam und zugleich aussergewöhnlich. Die Serie hat Anleihen vom Film Noire und Western, spielt in der nahen Zukunft also die Tech ist intuitiv verständlich, zeigt auch schon mal künstlerische Kamera-Perspektiven und bietet viele Zitate und Anspielungen aus der Pop Kultur. Der Soundtrack ist jazzig und die Serie ist so gar nicht japanisch, sondern sehr stark westlich ausgelegt. Deshalb flutscht das auch beim Anschauen.

Die Idee mit den unterschiedlichen Raumschiff Crew Charakteren ist wohl schon sehr alt und war damals bereits ein Klischee. Das ist wie ein Theaterstück wo unterschiedliche Leute aus unterschiedlichen Gründen in einem Raum miteinander interagieren. Klischee hin oder her, die Frage ist ja WIE ist es gemacht.

Vom Wiki Eintrag kann der Leser erschlagen werden. Doch es macht Sinn sich den vor dem Anschauen mal reinzupfeiffen.


Kleine Interpretation

Bei genauerem Hinsehen ist viel los. Die Crew Mitglieder erleben in der Serie eine Reise zu sich selbst.

+ Flucht vor der Vergangenheit, Zusammen Einsam sein, Der Weg zur Freiheit

Übergeordnete Ziele der Protagonisten sind die meiste Zeit nicht erkennbar. Hätten sie welche, würden sie wohl nicht an Bord der Bebop sein. Sie sind im Jetzt, dort wo die Serie spielt, jedoch beeinflusst durch ihre Vergangenheit.

Sie wollen bzw. können nicht „glücklich“ sein. In der Serie sind sie „emotional eingefroren“. Der Zustand des „einfroren sein“ wird immer wieder von Reviewern verwendet. In der Serie fallen manchmal die Worte Schlafen und Träumen. Letztendlich müssen die Charaktere sich ihrer Vergangenheit stellen, denn auch alte Handlungen haben Konsequenzen. Die Serie hat ein abgeschlossenes Ende für die Crew. Die Zeitebene des später erschienenen Films ist in der Serie verortet. Der Film ist also kein Sequel.

Weitere Themen sind

+ Tragik, Trauma, Empathie, Verrat, gebrochene Herzen
+ Freunde werden zur Familie. Ein eher ein neueres Konzept. Wobei die Crewmitglieder eher aus Zufall zusammen kommen. Sie suchen sich nicht extra aus. Es ist eine Art Leidensgemeinschaft und sie verbringen eine gemeinsame Etappe auf der jeweils eigenen Suche nach Zielen und Freiheit.
+ Kapitalismus und Lifestyle. Geld muss herein kommen um zu Essen und das Raumschiff zu reparieren, Schulden zurückzuzahlen, Geld auszugeben. Symbolisiert die Realität und harte Lebenswirklichkeit.
+ Abrechnung mit den Erzfeinden
+ Miteinander auskommen, obwohl die Bebop Crew so verschieden und jeweils innerlich gebrochen ist.
+ Pflicht / Gerechtigkeit
+ Ed und der Hund verbreiten Heiterkeit. Um Ernsthaftigkeit und Depri der anderen auszugleichen.
usw.

Kritik

Es fehlen japanische Seltsamkeiten und Eigenschaften. Dafür schaut man ja eigentlich japanische Animationen. Bisschen mehr Seltsamkeiten hätte ich ausgehalten.

Die Interaktion zwischen den Crew Mitglieder ist nicht komplett ausgereizt, sprich da hätte noch deutlich mehr passieren können. Andererseits, man muss auch nicht alles ausreizen und eine Soap draus machen.


Star Trek Picard – Eine gute alte Rockband

Eine gute alte Rockband noch mal mit einem Greatest Album, so beschreibt heise die Serie Picard.

Allerdings „die Serie hätte an Prägnanz und Tempo gewonnen, hätte man Picard einfach Picard sein lassen, der es auf seine alten Tage einfach noch mal wissen will, beziehungsunfähig, ehrgeizig und risikobereit, wie er nun mal ist.“

In den heise Kommentaren ist man sich, wie immer, uneins. Klar, die meisten hauen mit dem Hammer drauf, aber das ist ja auch einfacher als was zu loben. (heise)

Das andere Star Wars … Strange New Worlds, The Orville

Discovery und Picard, muss ich leider sagen, schaue ich nicht mehr. Mal sehen ob Captain Pike mit seiner ersten Season das alte Star Trek Feeling kann bzw. ob er es überhaupt auslösen darf. Ich hoffe die Drehbücher sind deutlich viel besser als bei Discovery und Picard.

The Orville als Star Trek Satire ist im Juni zurück! Mit längerer Folgenlaufzeit und mehr Budget.

Star Wars: Obi-Wan Kenobi, Season 1

Also ich habe die ersten zwei Folgen der Obi-Wan Kenobi Serie angeschaut und fand es bisher gut. The Jedi hunt themselves. (heise)

Die Serie Mandalorin fand ich Okay und die Serie Boba Fett nicht gut und etwas krampfhaft.

Ein Stöhnen und Raunen von Kommentatoren geht durchs Net bei Obi-Wan. „Warum immer nur das Aufwärmen der alten Geschichten?, Disney mach‘ doch mal was Neues“. Polygon meint, die Werbung sei falsch gewesen, die Serie handele von der jungen Leia und nicht vom jungen Luke – allerdings habe man nur die ersten zwei Folgen gesehen.

Der Gedanke das Ewan McGregor noch mal die Rolle von Kenobi übernimmt, finde ich cool. Ich schätze es wird das letzte Mal sein. Immerhin ist er ein weiteres Mal zurück. Einen kleinen Dämpfer hat die Handlung aber jetzt schon. Ein tödliches Duell zwischen Kenobi und Vader ist ausgeschlossen. Hayden Christensen halte ich für einen guten Schauspieler. Das er in der Clone Wars Trilogie manchmal etwas schwülstig wirkte, liegt am Drehbuch und der Regie.

Trailer 1, Trailer 2

Als Promotion tauchen gerade viele Video Interviews mit McGregor und Christensen auf. Geht mal auf die Suche.

Besuch bei Intel, Embracer Group startet ein Game Archiv

Linus hat Intel besucht und das ist gar nicht mal unspannend.


Die Embracer Gruppe will für ein Game Archiv Spiele sammeln. (bluesnews, eurogamer, rockpapershotgun, heise)

Der erste Satz von Bluesnews ist zum schreien komisch: „Embracer Group announces that besides collecting game developers, it has begun collecting game collections.“ Im Moment sind grosse Publisher in Kauflaune. Wie auch immer. Ein zugängliches Game Archiv klingt gut.

Update 30.05., ein Video

Ältere Videos
Vor paar Monaten trudeln die ersten Kartons ein.

E1M1 Magazin mit Ausgabe 13 zurück

Neulich hatte ich es so verstanden, als wenn das Retro FPS Magazin E1M1 aufhört. Jetzt geht es doch weiter.

Ich blicke nicht mehr durch. Einige Quellen sagen, der dortige Chef scheint gaga gewesen zu sein. Es sollen auch unzufriedene Schreiber weggegangen zu sein.

Die neue Ausgabe 13 ist bereits digital erhältlich, die Printausgabe kann gepreordert werden. (e1m1magazine.com/shop)