Civvie taucht ein. Die Folge geht 45 Minuten lang.
Strife Remaster fand ich richtig gut. Sehr viele Items und Upgrades werden gebraucht. Ich meine ich hätte das zweite Ende erreicht, also nicht das glückliche dritte Ende. (quakehaus)
Wer meint das mal nachzuspielen, wie Civvie das „locker und flockig“ macht, der irrt, NO WAY. Ein Spieler braucht viele Trial & Error Versuche und massig Savegames und einen Game Guide (Video oder schriftlicher Guide). Das ist kein Boom-Boom Game, schnell mal durchgeflogen wenn man alles sehen will.
Zwei Dinge dazu. Erstes ist das Spiel im Moment noch nicht im EU eShop erhältlich, sondern nur in den USA. Zweitens, das liegt jetzt aber nur an mir, könnte ich das nicht mit Gamepad spielen.
Samuel „Kaiser“ Villarreal, Doom 2 Modder / Mapper und Reverse Engineering-Coder / Macher von Remaster Versionen (Doom64 Ex, Powerslave EX, Strife Veteran Edition, Turok 1 und 2 Remastered) hat einen Artikel Link getwittert (dsogaming). Was bedeutet er arbeitet an einem Powerslave Remaster. Vor paar Jährchen hatte er bereits mit der Arbeit an einer Powerslave EX Version angefangen.
Das alte Projekt habe ich hier. Die kommende Version wird natürlich anders und viel besser sein, klaro.
Btw ich höre gerade den Podcast Geekweek und da ist die Rede von einem Verarsche Short-URL names shadyurl.com. Jemandem so einen Link geben :D
Update: 07.01.2019
Ein Fix.
The Windows 10 Fall Creators Update introduced a bug into Powerslave EX which broke mouse control. The executable included in this archive provides a fix. (pcgamingwiki)
Done Quick hat auch FPS Runs im Angebot, es sind zwei Blöcke im Zeitplan. (Einzel Vods youtube)
Runs von Bioshock 1, Wolfenstein The New Order, Dark Forces, Jedi Academy, Dishonored, Final Doom Plutonia, Ultimate Doom, Strife, Hexen, System Shock, Deus Ex.
Der Steam Sale nimmt diesmal Abstand von Flash Sales, also noch mal verbilligte Angebote auf bereits verbilligte Angebote. Einige alte Spiele liegen preislich nun etwas über den letzten Steam Sale Flash- und Daily Preisen. Hat vielleicht mit den Diskussionen der Spieler zu tun welche meinten in den Sales „würden Spiele verramscht und das schade den Entwicklern“. Andererseits heulen nun wieder einige Spieler rum das ohne Flash Sales die Steam Sales unattraktiv wären.
Klar, ich kann eine egoistische Perspektive einnehmen, dann zählt nur noch der niedrigste Preis. Zur Steam Preispolitik habe ich in sofern keine Meinung, weil mir Daten fehlen. Was bekommt Steam als Provision, wie zufrieden sind die Entwickler und Publisher, wie einträglich ist der Massenverkauf bei den Sales, was erwirtschaftet die Konkurrenz mit den Key Shops usw. Ist schwer das alles zu erblicken. Selbst wenn alle Daten vorliegen würden, müsste man wohl BWLer sein um die goldene Mitte zu finden.
Ich finde schade das die Flash Sales verschwunden sind einerseits, anderseits hat dieses ständige Anschauen genervt. Käufer können nun am ersten Tag alles besorgen was sie brauchen und müssen sich am Sale Ende nicht ärgern zuviel ausgegeben zu haben weil sie einen Flash Sale verpasst haben.
Shoot em Up & Bullet Hell
Ich hab ja eine relativ neu erwachte Agenda, nämlich den Massen Shmups nahe zu bringen :) Meine Steam Favorites sind Mushihimesama, Raiden IV, Kamui, Crimzon Clover, Eschatos. Auch alles für Anfänger geeignet und durchspielbar. Nur Eschatos hat begrenzte Leben, das bin ich noch am knacken. Kamui hat eine sehr alte Grafik, hat aber ne gute Mechanik.
Arcade Twinsticks
Und als Arcade Ausstattung empfehle ich Geometry Wars 3 Dimension Evolved und Savant Ascent, beides Twin Stick Shooter. Savant Ascent ist kurz aber bockschwer.
FPS
Da hatte ich bereits geschrieben über Turok, Strife, Blood & Bacon, Shadow Warrior Classic Redux. Blood & Bacon ist simpel doch wer die Achievements macht der merkt es gibt da paar überraschende Dinge zu entdecken. Der Macher updatet ständig, keine Ahnnung was er macht, das Spiel lief damals bereits einwandfrei.
Doom 4 ist ausserdem runtergesetzt.
Update: Rund 150 Euro hab ich ich verballert. Alle Bullet Hell Games die mir noch fehlten was den grössten Posten ausmacht. Desweiteren Galak-Z, Desktop Dungeons, Tower of Guns, Insurgency, Sega Mega Drive Bundle, Pony Island, Papers Please, Impossible Creatures, Dust und und und, also eher kleinere Spiele.
Über Entwicklung und Unterschiede Original / Modernisierung, siehe Strife doomwiki und Strife Veteran doomwiki.
Strife Veteran ist ein doomiges Light RPG. Als damals letztes kommerzielles Spiel auf Doom Classic Engine wartet es mit Engine Erweiterungen auf.
Was es alles hat und kann! Scripte, Teambots, Missionen, Entscheidungen, Theme Cyberpunk mit Mittelalter & Hightech und Rittern & Robotern, Zerstörung, teilweise vertonten Sprechern, guter Musik, Stealth, Springen, Free Mouse, neue Waffen und Items, Upgrades für Sigil Waffe, Spieler Upgrades wie Stamnia und Health, transparentes zerstörbares Glas, Amaturen können zu Bruch gehen.
Vorsicht massive Spoiler
Strife hat tiefer betrachtet, wenig zu tun mit Doom oder Hexen. Zentral bleibt natürlich die Ballerei. Doch durch die vielen zusätzlichen Elemente, wie neue Sprites und neue Waffen, fühlt es sich eigenständig an. Ich weiss nicht wieso, aber ich würde zum Spiel sagen: niedlich, durchdacht, rund, anders. Man muss sich aufs Spiel einlassen, mit Personen unterhalten, ein „was sich bewegt darauf schiesse ich“ gibts hier so nicht.
Der Spieler bewegt sich zwischen drei befeindeten Fraktionen (Regierung, Rebellen, Mönche) und drei Klassen von Personen (neutral, freundlich, feindlich). Der Untertitel des Spiels ist mit „Trust No One“ Programm. Dem Spieler ist ein weiblicher Sidekick zugestellt, Blackbird, eine Stimme die Situationen satirisch-zynisch kommentiert (coole Idee). Allen Fraktionen ist von Anfang an nicht zu trauen, jeder kocht sein eigenes Süppchen und sie lassen sich auch nicht in die Karten schauen. Was echt gut gemacht ist. Die Story ist supi. Zumindest eine wichtige Entscheidung steckt im Spiel, welche Einfluss hat auf die drei Spielenden Videos. Macil oder Orakel. Entscheidet man sich für die Seite Macil, ist das Spiel länger. Entscheidet man sich für das Orakel, ist das Spiel kürzer und schwerer, bedingt durch eine andere Reihenfolge der Missionen. Von der zentralen Hub Map zweigen andere Gebietsmissionen ab. Ein Doom Wusel Faktor ist existent, Labyrinthe, Verlaufen, Backtracking (Bring-mir-das Quests). Was mir auffiel, die Maps wirken zunächst grösser als sie tatsächlich sind. Die Wuseligkeit wird nur ab und zu übertrieben. Der Spieler löst Missionen: Finde Person, Suche Objekt, Zerstöre etwas. Die Waffen sind ziemlich super.
Meine Spielhöhepunkte: Als die Bot Armee vorrückt und die Map nachher anders aussieht, als ich die Gefängnis Insassen befreie und die anschliessend frei rumlaufen (damit hatte ich nicht gerechnet), Flammenwerfer, Soldaten Spawn Item, als Mission etwas bestimmtes zerstören zu müssen (der Rocketlauncher regelt). Womit das Spiel vorab prahlt sind zu treffende Entscheidungen und Stealth. Die Entscheidungen in Gesprächen, wie ich eben sagte, sind aber bis auf eine Ausnahme nur Pseudo. Stealth generell ist nicht mein Ding. Der Spieler überlegt sich, wann er wen angreift. Stealth Kills bei denen kein Alarm ausgelöst wird, funktioniert nur mit Messer und Poison Pfeile (im Shop nachkaufen). Stealth Vorgehen wird aber durchbrochen durch Roboter, die wissen sofort ob der Spieler Freund oder Feind ist. Ich glaube Stealth soll nicht überbewertet werden, sondern der Spieler soll nur ein bisschen experiementieren. Die Spielzeit beträgt zwischen 7-12 Stunden.
Kritik
Jedes Spiel hat einen Nervgegner und der ist hier die Roboterspinne. Die Musik finde ich super – allerdings sind es zu wenige Tracks, das schlägt dann leider in einen Nervfaktor um. Am Ende bleiben Lücken in der Story, aber nur wenn man tiefer dran geht: Zusammenhang von Sigil Waffe mit der Story, wieso arbeiten die Besessenen teils gegeneinander (sollen die Chaos stiften?). Wer ist eigentlich Blackbird. Wieso sind die Baby Spectres mal sichtbar und mal nicht. Die wichtigen Gespräche die auf die Story deuten, rollten mir zu schnell ab.
Versionsneuheiten
Kaiser hat in der modernisierten Version viele Dinge des Originals gefixt, siehe doomwiki. Grösste Neuheiten sind ein neues Gebiet (Factory Production) wo dem Spieler alles an Feinden entgegen geschmissen wird was es gibt. Als Belohnung gibts dann massig Items. Was ich auch gut finde, das Gebiet sitzt am Rand, wer also da nicht hin will muss nicht. Kaiser und Quasar erfüllen sich quasi einen Traum, in dem sie was dazu gemappt haben. Strife Original hatte nie einen Multiplayer, doch der war zumindest geplant. Den gibt es hier mit drei Maps. Das hat sowas von „wir machen das Spiel rund und erfüllen was es wollte“. Den Multiplayer spielt natürlich niemand. Schön das auch die Demo im Release integriert wurde. Die Veteran Edition will zeigen das die Doom Welt ergänzt werden muss – wer Doom und Hexen sagt muss nun auch Strife sagen.
Fazit
Die frei laufenden Personen auf den Maps, nicht zu wissen welche Intentionen die Parteien verfolgen, Missionen zu absolvieren, Sprachausgabe, Gespräche mit Personen führen etc. Das erzeugt Atmosphäre. Das es solch einen Vibe in einem Doom Engine Spiel gibt, ist sensationell. Strife war wie Rise of the Triad – zu spät veröffentlicht, modernere Engines waren bereits erschienen, andere Spiele stahlen die Show. Später dann vergessen. Die fehlenden Sales von damals, brauchen uns heute nicht zu stören.
Ich kapiere endlich warum die Doom Classic Community das Spiel immer so hoch gehalten hat. Weil die Doom Engine so stark erweitert ist. Ich schätze das hat vielen Doom Moddern gezeigt was machbar ist, und das wurde dann in später erweiterten Doom Mapformaten auch verwirklicht (Hexen Mods, Boom, ZDoom). Strife selbst hatte leider kein vielfältiges Mod Leben, denn der verschwundene Source Code blieb eine Hürde. Zumindest aus der Neuzeit stammen einige Gameplay Mods und eine Handvoll Custom Maps für ZDoom (zdoom/forum, idgames FTP). Strife lässt sich glaube ich auch umsonst spielen, mit dem alten Kaiser Projekt für ZDoom. Aber Hey, die Veteran Edition von ihm wird das Non-Plus-Ultra darstellen. Ich hatte jedenfalls viel Spass in der Welt von Strife, weil es mal total anders als Doom ist.
Tipps
Springen, Rennen (Shift) und Free Mouse sind wichtig. Beim Rennen über Lücken könnte helfen die eigene Spielfigur leicht schrägwinkelig zu stellen, die Doom Engine gibt dann der Spielfigur etwas mehr Speed. Direkt gebraucht wird es nicht, es gibt ja Springen. Thema Stealth, ich habe in den Gebieten immer genau geschaut, werde ich angegriffen oder nicht. Wenns aus Versehen los geht mit Kämpfen (wo Roboter das lostreten) dann ist das eben so. Vielleicht geht da noch mehr in Punkto Stealth. Ob ich mich mehr oder weniger mit der Regierung anlege hat kein Output aufs Ende. Und ob ein neutraler Arbeiter aus Versehen die Biege macht, scheint auch nicht schlimm zu sein. Ich glaube man bleibt im Spiel nicht stecken, weil man den Falschen umgenietet hat. Ich bin sicher Spielerfahrung (mehrmals spielen) und Guides helfen, noch das eine oder andere zu entdecken. Immer mal wieder die Rebellen Shops aufsuchen für Spieler Upgrades. Taste ? ` verändert Grösse des Huds. Wer Cheats einsetzt, verliert für immer die Steam Achievements, also Vorsicht. Es macht Sinn die Tasten fürs Inventory Handling umzubinden. Schiessen auf strg hab ich rausgenommen. Ich finde den Spielanfang nicht so geschickt, von der falschen Erwartung kommend „jetzt geht es ab“. Die zwei Ritter zu Spielbeginn fand ich hart. Das soll so sein, damit der Spieler erkennt wie schwach er zu Anfang ist; später gibts ja Upgrades und Waffen. Ich wusste zu Spielanfang nicht genau was los war (erst ein Kampf, anschliessend Gespräche – häh). Mit RPG’s habe ich kaum Erfahrung. Ich glaube es ist okay sich einen Videorun von den ersten Spielminuten anzuschauen, das spoilert zwar, aber dann müsste der Einstieg deutlich besser flutschen.