Abwärts Chef Frank Z. gestorben

Frank Z ist tot. (mopop, spiegel)

Eine Seite schreibt „Die kommerziellen Erfolge blieben für Frank Z. und Abwärts zwar weitgehend aus, innerhalb der Branche genossen die Hamburger jedoch hohes Ansehen“. Ich denke das ist zutreffend. Im Deutschpunk waren Abwärts wichtig.

Neulich hatte mich mal interessiert, was ehemalige Punker die jetzt 60+ sind, eigentlich so machen. Deshalb kann ich die Reflektor Podcast Folge mir Frank Z empfehlen.

The Screamers – 122 Hours Of Fear

Kannte ich noch nicht. Was es alles gibt, stark.

Eine frühe US Punkband, ohne Album, die Bühnenshows haben wohl Zuschauer beeindruckt und beeinflusst.

Ich schaue das an und denke Moment, wo ist denn eigentlich Gitarrist und Bassist. Nirgendwo :D

The Screamers were an American electropunk group founded in 1975. They were among the first wave of the L.A. punk rock scene. The Los Angeles Times applied the label „techno-punk“ to the band in 1978. (wiki)

Hier der Ohrwurm.

Text https://www.streetdirectory.com/lyricadvisor/song/wawula/122_hours_of_fear/
Hintergrund https://en.wikipedia.org/wiki/Lufthansa_Flight_181

Lucid Mayhem – Nightmare Reaper

Andrew Hulshult: This is the official video for „Lucid Mayhem“ from the @NightmareReape4 OST.

Video Podcast – Sänger von Slime erzählt von früher

Dirk erzählt in einer Videoserie kurz und knapp, wie es früher war. Also es wird so ähnlich gewesen sein, minus die Übertreibungen. Dirk is’n Guter. Viva St. Pauli!  (youtube)

Damals waren Slime und Spermbirds meine Heroes. Die Texte von Slime kann ich mitsingen.

Alle Folgen zusammen

pagb666 erzählt wilde Geschichte über Quake 2

Damals eröffneten Haarschneide Shows mit dem Q2 Eröffnungssong. Irre :D

Ex Cro-Mags Gitarrist mit Aggros Projekt

Als ich damals Hardcore Punk hörte, geschah was seltsames. Die Cro-Mags hatten ein Musikvideo das ständig auf MTV lief. So konnte ich sagen, schau mal, sowas höre ich. Dieses Tour Video ist echt klasse, auch heute noch.

Nach dem erstem Album ging es, wie damals üblich, in Richtung Metal Crossover, und der Bandstreit untereinander ging los mit Spielchen, Deutungshoheiten, Klagen, Reunions. Den ewigen Bandstreit und die Verklagungsgeschichten zwischen Ex-Sänger John Joseph und Harley Flanagan (Bassist, Gesang) sind einfach peinlich. Und weil sie sich über nichts einigen können, werden unterschiedliche Demos vom ersten Album veröffentlicht wo jeder alleine singt (lol), um zu beweisen das man der Sänger sei. Natürlich schreiben die beiden auch Bücher über sich und darüber LOL. Wie es sich für Rockstars und Divas gehört, werden die zahlreichen Streitereien natürlich vor Gericht ausgetragen.

John Joseph (Bloodclot) und Harley Flanagan brachten jeweils ein Soloalbum heraus. Die Cro-Mags um Harley Flanagan scheint es noch zu geben. Und JJ darf sich, wenn er auftritt, „Cro-Mags JM“ nennen.

Ich mochte den Gesang von Harley nie besonders. Übrigens bei einem engen Konzert mit John Joseph habe ich den Flanagan Bass mal vor den Kopf bekommen *bong*. Eine fette Beule trug ich davon. Die Cro-Mags waren gefährlich :)


Der frühere Gitarrist und Songmacher Parris Mayhew hat überraschend ein neues Projekt gegründet und eine EP veröffentlicht. Weil Sänger immer Ärger machen, verzichtet Parris gleich ganz auf einen. Der Sound hat starke Cro-Mags Strukturen die an früher erinnern. Viel Rhythmus und ein paar kleine eingestreute Solis. Bloss nicht zuviele, es soll kein Prog Rock sein. Die Songs sind sehr viel länger geworden. MIr gefällts ganz gut.

Was auffällt ist die Optik der Musikvideos und das kommt nicht von ungefähr, weil Parris damals Film studierte und Musikvideos drehte. Diese Shiny-Hochglanz Optik soll sicherlich aufzufallen und hängenbleiben. Allerdings wirkt es auf mich sehr pathetisch künstlich und stellenweise kippt die Atmo um.

Das Album Cro-Mags „The Age of Quarrel“ (1986) ist ein Klassiker. Der Song „Hard Times“ wird öfters von Punkbands auf Konzerten gecovert.