Blood 1 – Death Wish Mod 1.6 im September

Eine beliebte Frage in Foren ist „ich habe Blood 1 durchgespielt, was kann ich jetzt spielen?“. Die Antwort ist fast immer an erster Stelle Death Wish Kampagne und Mappack.

Bei Remaster „Blood: Fresh Supply“ in Verbindung mit Death Wish soll es ein paar unkompatible Stellen geben, sagen Spieler in Foren. Ob das Gamebreaking ist weiss ich nicht.

Der Macher von Death Wish kündigt für den September an:

Death Wish 1.6 includes upgrades, new areas to explore, and improved compatibility with Blood:FS/GDX/NBlood. (moddb)

  • Cutscenes compatible with Blood: Fresh Supply
  • New areas + all v1.5 additions, including new super secrets
  • Giant sectors/walls broken up (helps rendering/performance issues)
  • Sprite rotation and positioning to account for new voxels in various ports

Blood 1 Remaster “Blood: Fresh Supply” – Angespielt

Caleb und sein Dynamit.

Ich konnte sofort los spielen, ohne grosses Config Gefrickel wie in anderen Source Ports. Tasten lassen sich im Menü easy belegen. Habe mal freie Maus angeschaltet  (Full 3D Aim Look ON). Geht 1A und ist eine grosse Verbesserung gegenüber dem Original. Das Movement Zittern ist ausserdem verschwunden, Dynamit werfen wird dadurch einfacher.

Die neuen Grafik Optionen sind nett. Im ersten Level gibt es den Sprung vom Grabstein zum kleinen Dach vom Haus, welcher funktioniert hat. Das Remaster läuft auf der KEX Engine und benutzt den Source Code. Die seltenen Videos konnten natürlich nicht remastert werden, die liegen in einer minderen Quali vor.

Custom Maps und Mods einbinden geht.

Multiplayer Coop hab ich mal ausprobiert; ist witzig. Was addiert werden muss sind Private Server und das man den Lobbys ansehen kann was gespielt wird.

Übrigens ab und zu sehe ich Objekte aus Voxels (Schalter, Treppengeländer). Die Community hat Voxels Packs erstellt die wohl hier auch zum Einsatz kommen. Sowas habe ich nie gesehen. Witzig diese 3D Dimensionalität.

In den Input Settings weiss ich nicht wie Doppelbelegung zu löschen ist. Autosaves könnten noch integriert werden. Wobei man echt mit Quicksaves hantieren muss weil das Spiel hart und unberechenbar ist. Ich würde sogar Normalsaves und Quicksaves gleichzeitig einsetzen, weil irgendwann quicksavt man aus Panik und savt kurz vorm Ableben und kommt dann nicht mehr weiter.

Es gibt Bugs, ja, doch ich habe nichts erlebt was Gamebreaking war.
Saves dauern lange. In der allerersten Map liegen die Gibs in der Luft. Bei Wasserstrecken bleibe ich manchmal an was unsichtbarem hängen, komme aber weiter.

Mein Ersteindruck ist ganz gut.

Generell

Einfach war Blood nie, sehr schnelles Reagieren ist angesagt. Der Spieler stirbt oft – das ist nicht zu verhindern. Teilweise müssen Gegner Passagen erlernt werden. Die Schwere liegt nicht so sehr an den Hitscan Waffen der Enemys, sondern die Kultisten (Mönchskutten Träger) erzeugen pro Schuss unheimlich viel Schaden am Spieler. Der Enemy Damage Output ist also hoch.

Einen geringen Schwierigkeitsgrad zu picken geht voll okay. Ich hatte das über FPS schon öfters gesagt. Um ein Spiel ganz zu geniessen am besten zuerst auf Einfach/Mittel spielen und dann noch mal auf Schwer. Auf Schwer entgehen dem Spieler viele lustige Sachen weil die Reaktionszeit so kurz ist und die Aufmerksamkeit auf Survival liegt.

Manchmal macht die KI witzige Sachen. Rennt ins Wasser. Wie bei Doom: bekämpft sich gegenseitig, öffnet Türen, ist sektorengeblockt also bleibt in einem gemappten Sektor. Manchmal ist die KI strohdoof und bleibt an irgendetwas hängen.

Die Addons sind spielenswert.

Pro-Tipp für Blood 1. Spieler kann Ducken/Crouchen. Tesla Gun gegen Gargyles. Bei Händchen an der Gurgel E drücken. Grosse Abstände können mit den Jump Boots überwunden werden. Die Kultisten haben eine eigene Sprache.


Die erste Map von jemandem der Blood in und auswendig kennt.

Wem Bugs auffallen, der postet das einfach in den Kauf-Foren. KAISER und sein Team werden das adressieren. Jedes remasterte Game wurde von ihm bisher 5-6 Mal gepatcht.

Im Steam Forum listen Blood Spezialisten bereits Fehler auf. Also kaputt geht dadurch nichts. 100pro fixt das KAISER und er hat dazu schon getwittert.

Playstation 4 is in the House

Jetzt habe ich mir die PS4 Pro geholt. Benutzerführung in den Menüs ist ganz gut in der aktuellen Konsolengeneration. Das Gamepad ist 1A. Ansonsten erinnert vieles an den PC mit Updates und Einstellungen.

Zum Einstand gibt es Resogun, Super Stardust Ultra, Star Wars Racer Revenge, Dead Nation, Matterfall, Alienation. Viele Housemarque Titel *freu*. Die beiden ersten zocke ich erst mal. Demnächst stehen an The Last of Us Remastered, Uncharted und Horizon Zero Dawn für mich. Dann ist da noch die Sache mit einem US Account und remasterten Bullet Hell Spielen wie Battle Garrega, Dangun Feveron und dem bald erscheinenden Ketsui.

Outcast Second Contact erschienen

Ein Remaster von Outcast ist auf steam erschienen. Ich denke mal das wird auch auf Konsolen landen. Zusammenfassung was ich lesen konnte: Einsatz der Unity Engine, keine Voxel mehr aber ähnliche Grafik, niedrige Audio Files von früher und gleicher OST, verbesserte Steuerung und Kamera, Original Entwickler waren beteiligt, Remake hatte wohl wenig Produktionskosten. (rockpapershotgun, eurogamer, pcgames.de/5-Fakten-zum-Remake-Video-Special)

Der Voxel 3rd Person Shooter von 1999 kam 2014 in einer gepatchten Version auf gog & steam an. Nun ist ein Remaster erschienen.

Update: Nicht so ganz zufrieden mit dem Remake ist (gamestar)

Housemarque verabschiedet sich aus dem Arcade Genre

Die finnischen, modernen Arcade-Twinstick-Games-Macher und Everbodys Darling, Studio Housemarque, erklären in einem offenen Brief das Arcade Genre für tot. Man müsse sich leider vom Genre entfernen, weil es sich finanziell nicht lohnt. (eurogamer)

Bekannt sind ihre Spiele wie Super Stardust, Resogun, Dead Nation, Alienantion, Matterfall, Nex Machina.

Update

Der offene Brief war zwar eindeutig verfasst, doch ein Interview beleuchtet sogar mehr. (gamesindustry). Bspw. arbeiten 50 Mitarbeiter bei Housemarque. „The core thing is that there’s no paying audience for games like this. Or we can’t reach them, and I don’t know how those people can be reached if they haven’t heard about our games [already]“.

Kommentar

Ich darf hier noch anmerken, sie tragen Arcade im Herzen. Das hatten sie mit jedem Spiel bewiesen. Dieser Schritt wird ihnen echt nicht leicht gefallen sein. Was die noch alles hätten deven können … Wirklich schade, Mist, Schnüff. Und wenn ich irgendwann eine PS4 habe, werde ich Resogun zocken. Nex Machina zocke ich immer mal wieder.

Was noch erscheint ist eine Dokumentation in Spielfilm Länge über Housemarque. Daraus wurde neulich ein Segment über 17 Minuten veröffentlicht.

Nex Machina veröffentlicht

Gerade wurde der competitive Twinsticker auf PC veröffentlicht. Für PC / PS4, Steam / gog.

Die eigene Spielfigur ist relativ klein wie in Robotron. 5 Welten mit jeweils circa 10 Minuten Spieldauer, 3 Modis. Dashen, 1nd Fire, 2nd Fire mit Special Weapons-Powerups und davon sechs, wie Bombe nah oder fern, schwenkbarer Laser, aufladbarer gerader Schuss, Rocketlauncher. Gute pumpende Musik, viele Voxel Partikel. Spielerisch gehts Richtung Smash TV / Android Assault Cactus – nur gibts hier den Dash, einen schnellen kurzen Sprint. Das Timing des Dash ist der Schlüssel. Es muss überlegt werden, behalte ich die 2nd Fire Waffe oder wechsle ich sie per aufgenommenem Powerup.

Wie in Bullet Hell Spielen ist das Primärziel überleben. Später mit mehr Erfahrung dann Route planen um Bonussysteme zu benutzen für den Highscore und die kleinen kurzen Arenen innerhalb einer Welt zu „melken“. Sprich alle Menschen aufnehmen, die vielen Secrets finden. Secrets sind Extra-Leben, Secret-Levels, was zerschiessen dann wird eine unsichtbare Brücke aktiviert zu einem weiteren Level Teil. Zu Anfang weiss man noch nicht alle Secret- und Extraleben Orte.

Die Arenen besitzen guten Flow und sind sehr einprägsam, das müssen sie auch sein damit sie gemolken werden können. Das Spiel will den Spieler überfordern. Alles abzugrasen für den Highscore scheint „fast unmöglich“.

Einfachste Skill Stufe ist ein Warmup mit Unlimited Lives. Eine Stufe höher mit 99 Leben werden Situationen bereits schwerer. Höhere Stufen bedeuten generell mehr und schnellere Gegner. Hochleveln und damit eine Währung zu sammeln um Figur anders einzukleiden geht auch.

Ich glaube mit dem Dash lässt sich skilliges machen. Die Voxel-Partikel sind mal was anderes, der Effekt verpufft jedoch recht schnell. Bisher habe ichs nur mit Gamepad gespielt. Lose Zitate: Donkey Kong, Centipede, Terminator, Matrix.

Die Kugeln der Bosse könnten etwas spektakulärer sein – wenn ich jetzt an Bullet Hell Games denke. Kostenpunkt 13 Euro mit allen Ermässigungen damals, wer will da kritisieren.

Super Spiel. Wiederspielwert ist vorhanden. Housemarque wird noch was nachliefern, diese „Seasons“ das sind Missionen erfüllen, unter dem Modus Arena.

PS: Die blauen eckige Säulen und die Laternen sind unwichtig zu zerschiessen. Die Kugelnpattern der Bosse sind natürlich auf höheren Stufen schwieriger auszuweichen, spektakulärer nicht unbedingt. Also ich bin einen Tacken besser geworden als ich die pumpende, gute Musik ausgestellt habe. Krass, man kann durch die Gegner dashen. Eine sechste Welt existiert wenn auf „Experience“ durchgespielt wird, hänge gerade am vierten Boss da heisst es durchhalten. Im Moment bin ich bei 12 Stunden Spieldauer und sucke, im Vergleich mit Replays von den Cracks :)

– Tests 4players, eurogamer
Einsteigerguide