Im Podcast ‚Eine Stunde Was mit Film‘ hatte ich von diesem Film gehört. Bjarne Mädel in der Hauptrolle und mit seinem Regiedebüt. Ein Kommissar mit Angststörungen im Dorf mit einem Mordfall, zwischen Humor und Depri, gute Dialoge, mit sehr dunklem Thema. Das Thema des Mordfalls hätte für mich ruhig etwas leichter sein dürfen.
Guter Film. Jetzt in der ARD Mediathek.
Wie Sörensen den Kaffe bei dem Fleisch-Boss bestellt ist genial.
Polizistin: „Das ist mein Leben. Ich habe ein Recht auf meinen Labskaus!“
Noch habe ich nicht alle Folgen seiner Japan Reise angeschaut. Aber ich kann schon jetzt sagen das die James May Doku richtig gut ist. Er ist sehr direkt und hat einen staubtrockenen Humor als Brite. Ich kannte ihn vorher nicht … Alleine die erste Episode zeigt so viel. Das ist der Wahnsinn. Wo findet man das? Bei Amazon Prime oder irgendwo.
In January 2020, May hosted a series of travel documentaries named James May: Our Man in Japan, the 6-episode series was released on Amazon Prime Video and follows May’s journey from the north end of Japan to its south. Over the course of three months, May explores and participate in many activities to truly understand the country which has intrigued him for a long time. During the trip through major cities like Tokyo and Kyoto, he is accompanied by a cast of different guides and translators.
Update
Nun habe ich alle sechs Folgen angesehen. May war elf Wochen in Japan. Was er dort alles zeigt, die gesamte Bandbreite, ist beachtlich. Das ist eine supergute Reise Doku.
Kostprobe: Professionelle Team Schneeballschlacht, akustische Gitarre aus Katze, riesengrosse Mechs, Typ welcher Melodien für U-Bahnstationen komponiert, Po Massagen, viel Kultur & Traditionen, Penis Fest, Octopus Eis.
Seine Begleiter und Begleiterinnen waren unterhaltsam. Es gab ab und zu echt nachdenkliches, das fand ich klasse. Kunst & Realitätsdebatte am Mount Fuji. Das die Atombombenabwürfe zur Folge hatte, das Japan danach geeint weiter existierte und nicht bspw. durch Russland besetzt wurden. Beim Gocart Fahren (Mario Kart) spricht May einen Text mit Nintendo Begriffen – das hat ihm wahrscheinlich jemand geschrieben.
Was mich über Japan interessiert hätte:
Wie leben und was wollen junge Leute, das Thema Arbeiten bis zur Selbstaufgabe, Männer- und Frauenrollen denn Japan scheint echt fies Männer-dominiert zu sein, etwas zur Spaltung von Tradition und Moderne was ich immer wieder lese, Vergleiche- und Austausch zwischen China und Japan.
„Spiel des Jahres“ und „Tota Gut“ heisst es überall, da musste ich mir das mal anschauen. Das Rougelite Hades habe ich mal angespielt und Artstyle, Witz, griechisches Götter Setting und Gameplay gefallen mir gut. Es hat dieses Arcade Gameplay, gewolltes Failen aber dann noch einen Run versuchen. Und man wird besser.
Lässt sich mit Gamepad oder Maus / Tasta spielen. Noch ist es HOT – im Singleplayer spielen es durchschnittlich 20K auf Steam. Review youtube.
Ganz am Schluss interessiert den Spieler vielleicht die Entwicklung. Da ist auf youtube viel zu finden zu, z.B. aus der Early Access Phase. Ich rechne damit das einige grosse Magazin Seiten bald Hades prämieren werden (Best Game of Genre X).
Übrigens, noch bis zum 3. Januar ist in der ARTE Mediathek die Animationsserie (Illustrationen mit Erzählung) über den trojanischen Götterkrieg, Die großen Mythen – Die Ilias, zu sehen. Gibts auch auf DVD. Ist klasse gemacht. (arte)
Eine Animations-Serie wollte ich empfehlen. Ja, es geht inhaltlich stark ums Jagen, Töten, Flüchten und ums Überleben sichern. Der Gore ist erstaunlich hoch.
Ein stummer Steinzeit Mann (Spear) zieht mit einem weiblichen T-Rex Dino (Fang) durch eine Welt aus Gefahren, die da wären Dinos, Zombie Dinos, Sekten, Riesenfledermäuse, Hexen, Aliens, Dämonen, Menschenjäger.
Immer mal wieder blitzt Menschlichkeit und Schönheit in dieser harten und rauhen Welt auf. Das ist eher was für Erwachsene. Es gab Einstellungen die mich ein bisschen an „300“ erinnerten.
10 Folgen a 20 Minuten. Bereits die erste Folge gibt den harten Ton an. Eine zweite Staffel wird gedreht. (wiki)
Eine alte Satire Serie von und mit Gerhard Polt aus den 80er Jahren, ist in der Mediathek und auf youtube erhältlich. (wiki, stuttgarter-zeitung)
Ich habe alle Folgen angesehen. Sie sind erstmal ein Zeitzeugnis. Teilweise sind die Sketche von heute aus gesehen vielleicht etwas langatmig. Polt und seine Kollegin packen die Themen an, die Polt auch später in seinen Bühnenprogrammen, Büchern, CD’s und Filmen thematisiert. Menschen werden charakterlich gezeigt, überspitzt & entlarvend & eindimensional. Das reicht vom leichten Knall bis zu Bitterböse. Auch mal Arrogant, Blind, Weinerlich und Bemitleidenswert. Eine gehörige Portion Anti-Witz steckt drin. Satire will ja nicht nur einfach lustig sein. Diese Charakterstudien Sketche sind für mich klug und tief gemacht. Das ist eine Art Entlarvung von menschlichen Seiten und Perspektiven.
Sketche aus meiner Erinnerung.
Der Lärm in der Gartenlaube. Der Bauplaner im Wald erzählt wo was stehen wird. Der Freiheitsliebende der seinen Müll ins Naturschutzgebiet kippt. Der Typ mit dem Atombunker. Bitterböses Herabschauen auf Minderheiten und Migranten, das „Fremde“ betritt die kleine Welt, doch die Umwelt lässt die eigentlichen Protagonisten kaum zu Wort kommen, man hat sich schon die Vorurteile gebildet. Gutsituierte beim Kaffeetrinken. Die neue Hauseigentümerin plant das Haus um, wo noch der Vorbesitzer zugegen ist. Der Karneval als Horror.
Ängste und Zerstörung (Waldsterben, kalter Krieg, Atomkraft) waren prägend in den 80er Jahren, neben Luxusproblemen und Kleinbügerlichkeit. Manchmal wird etwas angekündigt, eine Erwartung wird aufgebaut – und es wird drauf gewartet oder tritt nicht ein (Warten auf Godot). Plus es gibt viel Deutschsein und Bayerische Art.
In Folge 10 habe ich Fragezeichen auf der Stirn wie sie das gemacht haben. Der Bürgermeister von Moskau und Freibier. Es geht ganz gemächlich los, und plötzlich ist die Kneipenmusikantentruppe wirklich in Moskau. Das muss inzeniert sein und die Russen sind Schauspieler.
Das Geniale an Gerhard Polt ist, das die Rollen oft so glaubwürdig und so echt wirken. Er besitzt eine gute schauspielerische Bandbreite. Ich musste paarmal zu mir sagen das der Rahmen immer Satire ist. Weil sonst hält man das nicht aus. Dummnazis, kleine Welt, kleine Lichter, Spiessertum, Arschlöcher. Teilweise tut es mir weh. Und das soll so sein. Und hält einem ab und zu auch den Spiegel vors eigene Gesicht. Die dargestellten Menschen, das sind nicht immer nur „die Anderen“ weit weg. Das sind waren und sind wird -_- Eine 1A Gesellschaftskritik.
Moar, war das eine Woche für mich. Ich hatte mir eine Sommererkältung eingefangen. *Nerv*. Wer wie ich in der KiTa arbeitet, muss ein bisschen vorsichtig, ja eher übervorsichtig sein. Also musste ich einen Corona Test machen lassen. Ich weiss jetzt bereits, das wird nicht der einzige Test bleiben. Herbst und Winter werden kommen.
Bisschen youtube Fun zum Wochenende muss sein.
Der Angry Video Game Nerd macht ja Urlaub und deshalb gibt es eine neue Folge (???). Dunkey spielt Fall Guys, besser er als ich, hihi. Und bei Jack Black wird es haarig. Ich würde solch einen Bart nicht aushalten, das juckt doch wie Hulle.
Nebenbei, Muppets Now, die neue Show mit den Muppets, und die animierte Show Star Trek Lower Decks, sind beide okay; jetzt nicht unbedingt „genial“, doch immerhin watchable.
Die ARD hat im Moment viele Wim Wenders Filme in der Mediathek. Den einen oder anderen Film davon möchte ich mir gewiss anschauen, doch echt nicht alle.
Dann habe ich einen Podcast entdeckt, auch über iTunes, welcher sich mit neuerer Musik Geschichte beschäftigt. Ganz gut gemacht. Curious The ongoing history of new music.
Am Wochenende will ich den Doom 2 Mod Shrine 2 zuende spielen.