Genndy Tartakovsky’s Primal – Season 2 gestartet

Von der Animationsserie Primal wird die zweite Staffel ausgestrahlt. (wiki, movieweb)

Die erste Season hat vier Preise bekommen und ich fand sie echt gut. In der letzten Folge von Season 1 wurde die Steinzeit Frau Mira entführt.

Season 2 hat insgesamt 10 Folgen. Jetzt suchen der Steinzeit Mann Spear und die T-Rex Dame Fang die Steinzeit Frau Mira. Folge 1 handelt von Gefahren auf dem Meer. In Folge 2 werden neue Freunde gefunden und es endet im Drama.

The Mission / Cheung foh 1999

Triad boss Lung, who has just escaped being killed in an assassination attempt hires the killers Curtis, James, Mike, Roy and Shin for his protection. Their grown solidarity is under compulsion when Lung orders Curtis to kill Shin in punishment for his affair with Mrs. Lung. (imdb)

Ein Hongkong Gangster Movie und ein kleiner, netter Film. Der Film ist weitgehend Slow Paced, damit die wenigen Action Sequenzen gut zur Geltung kommen und einen Kontrast darstellen. Die Charakter Zeichnung der Figuren könnte tiefer sein. Doch es geht um Coolness, von daher ist das ausreichend. Ich fand den Flick ganz gut.

Die Killer sind highskilled und werden zu einem Team, um einen Mafia Boss zu beschützen. Der Mafia Boss weiss nicht, wer ihn erledigen will. Die Killer werden zu einer Gemeinschaft und die wird im letzten Drittel des Films auf die Probe gestellt.

Der Film liegt auf youtube.

Cowboy Bebop (1997)

Die Geschichte war so. Von der alten Zeichentrick Serie Cowboy Bebop hatte ich immer mal wieder gehört. Nur ich hatte keine Lust auf „mehr Manga“. Neulich ist die Realserie Cowboy Bebop, nach nur einer Season, gefloppt. Ich hatte mal in die erste Folge reingeskippt, aber das gefiel mir nicht. Immer wieder wurde von Schreibern und Kommentatoren in dem Zusammenhang darauf hin gewiesen, das die alte Zeichentrickserie trotzdem rockt. Wenn das so viele sagen, muss ja im Kern was dran sein. Also habe ich mit der Serie angefangen und siehe da. Die Serie ist richtig gut. Habe sie mit englischen Stimmen angeschaut. (imdb)

Bebop heisst das Raumschiff und Space Cowboys sind die Kopfgeldjäger. Cowboy Bebop ist seltsam und zugleich aussergewöhnlich. Die Serie hat Anleihen vom Film Noire und Western, spielt in der nahen Zukunft also die Tech ist intuitiv verständlich, zeigt auch schon mal künstlerische Kamera-Perspektiven und bietet viele Zitate und Anspielungen aus der Pop Kultur. Der Soundtrack ist jazzig und die Serie ist so gar nicht japanisch, sondern sehr stark westlich ausgelegt. Deshalb flutscht das auch beim Anschauen.

Die Idee mit den unterschiedlichen Raumschiff Crew Charakteren ist wohl schon sehr alt und war damals bereits ein Klischee. Das ist wie ein Theaterstück wo unterschiedliche Leute aus unterschiedlichen Gründen in einem Raum miteinander interagieren. Klischee hin oder her, die Frage ist ja WIE ist es gemacht.

Vom Wiki Eintrag kann der Leser erschlagen werden. Doch es macht Sinn sich den vor dem Anschauen mal reinzupfeiffen.


Kleine Interpretation

Bei genauerem Hinsehen ist viel los. Die Crew Mitglieder erleben in der Serie eine Reise zu sich selbst.

+ Flucht vor der Vergangenheit, Zusammen Einsam sein, Der Weg zur Freiheit

Übergeordnete Ziele der Protagonisten sind die meiste Zeit nicht erkennbar. Hätten sie welche, würden sie wohl nicht an Bord der Bebop sein. Sie sind im Jetzt, dort wo die Serie spielt, jedoch beeinflusst durch ihre Vergangenheit.

Sie wollen bzw. können nicht „glücklich“ sein. In der Serie sind sie „emotional eingefroren“. Der Zustand des „einfroren sein“ wird immer wieder von Reviewern verwendet. In der Serie fallen manchmal die Worte Schlafen und Träumen. Letztendlich müssen die Charaktere sich ihrer Vergangenheit stellen, denn auch alte Handlungen haben Konsequenzen. Die Serie hat ein abgeschlossenes Ende für die Crew. Die Zeitebene des später erschienenen Films ist in der Serie verortet. Der Film ist also kein Sequel.

Weitere Themen sind

+ Tragik, Trauma, Empathie, Verrat, gebrochene Herzen
+ Freunde werden zur Familie. Ein eher ein neueres Konzept. Wobei die Crewmitglieder eher aus Zufall zusammen kommen. Sie suchen sich nicht extra aus. Es ist eine Art Leidensgemeinschaft und sie verbringen eine gemeinsame Etappe auf der jeweils eigenen Suche nach Zielen und Freiheit.
+ Kapitalismus und Lifestyle. Geld muss herein kommen um zu Essen und das Raumschiff zu reparieren, Schulden zurückzuzahlen, Geld auszugeben. Symbolisiert die Realität und harte Lebenswirklichkeit.
+ Abrechnung mit den Erzfeinden
+ Miteinander auskommen, obwohl die Bebop Crew so verschieden und jeweils innerlich gebrochen ist.
+ Pflicht / Gerechtigkeit
+ Ed und der Hund verbreiten Heiterkeit. Um Ernsthaftigkeit und Depri der anderen auszugleichen.
usw.

Kritik

Es fehlen japanische Seltsamkeiten und Eigenschaften. Dafür schaut man ja eigentlich japanische Animationen. Bisschen mehr Seltsamkeiten hätte ich ausgehalten.

Die Interaktion zwischen den Crew Mitglieder ist nicht komplett ausgereizt, sprich da hätte noch deutlich mehr passieren können. Andererseits, man muss auch nicht alles ausreizen und eine Soap draus machen.


Star Trek Picard – Eine gute alte Rockband

Eine gute alte Rockband noch mal mit einem Greatest Album, so beschreibt heise die Serie Picard.

Allerdings „die Serie hätte an Prägnanz und Tempo gewonnen, hätte man Picard einfach Picard sein lassen, der es auf seine alten Tage einfach noch mal wissen will, beziehungsunfähig, ehrgeizig und risikobereit, wie er nun mal ist.“

In den heise Kommentaren ist man sich, wie immer, uneins. Klar, die meisten hauen mit dem Hammer drauf, aber das ist ja auch einfacher als was zu loben. (heise)

Magnavox Odyssey – Erste Spielkonsole wird 50 Jahre alt

Der Vater der ersten Spielkonsole war Ralph Baer: Seine Magnavox Odyssey zeigt er im Mai 1972 der Öffentlichkeit. Während die Konsole heute kaum noch bekannt ist, genießt eines ihrer Spiele unangefochtenen Kult-Status: Das Tennis-Spiel der Odyssey entwickelte sich zu Pong – und sorgte für Zoff zwischen zwei der bekanntesten Videospiel-Pioniere überhaupt. (heise)