QuakeCon 2018 – Doom Eternal mit Gameplay Material

Presse Fotos (pcpowerplay), twitter.com/DOOM

“We’re not just building a Doom game anymore — we’re building a Doom universe.” (Marty Stratton)

„Game Director“ Marty Stratton und „Creative Director“ Hugo Martin von id Software zeigten auf der Keynote der QuakeCon ein 15-minütiges Gameplay Video von Doom Eternal. Direkt am Anfang gab es besprochene Konzept Skizzen.
Die Präsentation ist Must-See!

Die Monster aus Doom 4 sind diesmal etwas uminterpretiert. Der Imp hat grössere weisse Spikes auf der Schulter. Der Mancubus ist mit weniger Hightech ausgestattet.

Alte Classic Monster gesellen sich jetzt ins neue Doom dazu, wie grünhaariger Zombie Soldat, Pain Elemental, Arachnotron, Archvile (nicht in Action zu sehen). Die alten, bekannten Monster sehen jetzt doch eher wie Classic Monster aus, sehr gut.

Und es gibt ganz neue Monster zu sehen wie giftspeiende Flügelwesen und Mini-Bosse / Bosse(?) wie Doomhunter und Marauder.

Im Video kämpft sich der Doomslayer overpowered durch die Arenen mit Armklinge, Flammenwerfer und Supershotgun Hook. Wahrscheinlich sind dies erhaltene Upgrades im weiteren Spielverlauf.

Bei den Waffen hätten wir: Slayer Zone Super Shotgun mit Meathook (Greifhaken an ausziehbarer Kette), Ballista pfählt Demons mit Detonationspfeil, Plasma Gun, Rocket Launcher.

Settings sind schon mal die dämonenverseuchte Erde und der Marsmond Phobos.

Ich finde es macht alles einen guten Eindruck. Schnell, Bunt, Dreckig, Gore, Klassischer. Zugedonnert mit Säulen. Der SSG Hook und die Arachnotron Spinnen sind echte Highlights. Viel Vertikalität ist zu sehen und die Arenen wirken gross und offener als im Vorgänger. Guter Arenen Fun. Der Doomslayer hat neue Dash-Bewegungen. Monster Angriffe kann der Spieler kontern. Besser sichtbares Treffer Feedback auf Enemys. Mehr von allem. Mächtig was los. Und der Archvile ist mit dabei :)

Multiplayer mit PvP & Invasion
In einem Interview hiess es der Multiplayer soll aus einem PvP Modus und Invasion bestehen.

„We’re also developing an internally developed PvP component that is new and also very, very Doom. Der Multiplayer Modus wird bei id Software selbst entwickelt“, so Stratton. Wie genau das geht, wurde nicht gesagt.

Bei Invasion übernehmen 1 oder 2 Spieler einen Demon und können die Solo Kampagne eines anderen Spielers joinen als “slayer-hunting party“, ähnlich wie bei Dark Souls. Das System ist an- und ausschaltbar. Ist im Video kurz zu sehen.

Technik
– „Destructible Demons“ ist ein neues Gegner Schadenssystem.
– Die verwendete Engine ist id tech 7 mit dauerhaften 60 FPS. (dsogaming)
– Doom Eternal soll erscheinen für Xbox One, PS4, PC, Switch (Portierer wieder Panic Button).

PC Play
Mit Maus und Tastatur ist folgende Stelle gespielt:


Die Keynote der QuakeCon ist am Freitag um 18 Uhr unserer Zeit pünktlich gestartet. Auf den Livestreams von twitch und youtube habe ich einmal zusammen 70.000 Zuschauer gezählt – wahrscheinlich wegen Elder Scrolls und Fallout. Der komplette Mitschnitt der Ankündigungen auf der QuakeCon Keynote dauert rund eine Stunde.
(Vods: twitch, youtube)


Kommentar
Meine Story Fragen wären, was ist mit dem Key-Schwert am Ende des Videos? Wer ist der Marauder?

Ein neues Doom braucht nicht unbedingt einen Deathmatch Multiplayer. Finde ich ja auch. Ich mochte den Multiplayer aus Doom 4 anscheinend mehr als die meisten. Es war kein Quake und trotzdem spassig. Etwas schade das es da nicht weiter geht.

Audio-Interview mit ehemaligem id Software General Manager Garrett Young

Das Interview geht 38 Minuten. 4-5 Jahre hat er das Doom Review begleitet. Themen werden angerissen wie Doom Entwicklung Neustart, Crunchtime usw.

Interview: Former id Software GM Garrett Young
I talk to Garrett Young about his time at id Software from 2013 through early 2018, where he helped lead the studio to the incredibly successful Doom (2016). We talk about his time there, Doom’s development struggles, and his thoughts on crunch. (kotaku)

Bethesda auf E3 2018 – Eternal Doom angekündigt und Teaser Trailer

Ein Doom 4 Nachfolger ist in Arbeit. Eternal Doom wird uns „Hell on Earth“ auf der Erde lehren.

Der Doomslayer bekommt neue Fähigkeiten und Waffen, und gleich doppelt soviele Dämonen als in Doom 4, versprachen die Entwickler Marty Stratton und Hugo Martin (Sprungmarke youtube). Uh, das Spiel soll viele noch unbenannte und neue Features besitzen. Die Story wird eine Fortsetzung des ersten Teils enthalten. Die aktuelle Konsolenversion soll 60 FPS schaffen, die vorherige 30, und auf PC wird die Framerate unbegrenzt sein.

Auf der kommenden QuakeCon, die vom 9. bis 12. August im texanischen Dallas stattfindet, soll es dann erstmals Gameplay zu sehen geben.

Im Trailer sind erstmals Pain Elemental und Arch-Vile zu sehen. Ich glaube das sind gar keine Würmer, sondern Tentakel die zu etwas … Grösserem gehören :D

twitter/DOOM

Kommentar
id Software hatte nach Doom 4 (2016) gesagt, ein Singleplayer DLC sei weiter nicht geplant. Und wir wunderten uns, denn Spieler wollten weiteres Singleplayer Futter. Ein DLC / Addon wäre wunderbar und logisch-natürlich gewesen. Ich hatte mich am Kopf gekratzt. Das konnte nur zwei Dinge bedeuteten, entweder ein anderes, neues Projekt ist in Arbeit und erfordert die volle Aufmerksamkeit. Oder ein Nachfolger wird bereits gezimmert. Neulich meinte Pete Hines im Hinblick auf die E3, es gäbe „Hell on Earth“. Nun die Enthüllung, der Doomslayer muss in einem neuen epischen Abenteuer wieder ran.

Nach dem Doom 1 / Doom 2 Rezept = es wird mehr geben und die Erde wird von Demons überrannt. Ich bin gespannt welche nigel-nagel-neuen Monster es geben wird. Ich bin jetzt eigentlich ganz froh das Doom 4 keinen Arch-Vile hatte (Ersatz war Summoner der Gegner nachspawnt), denn so freue ich mich auf den Goldenen im neuen Doom ganz besonders, Vorfreude.

Die Idee des Arch-Vile ist genial. Er erweckt gefraggte Monster wieder zum Leben. Die erste Begegnung mit ihm wird eine Was-ist-nun-los Situation werden, wette ich drauf. Im Mobil Spiel Doom II RPG war das aus meiner Erinnerung so: Ich bekomme die BFG (wow, nice) und mähe damit eine Monster Horde um (das war ja easy mit BFG), gehe ein Stück weiter und wundere mich wo die ganzen Monster herkommen die ich doch erledigt hatte (wtf, Bug im Spiel?). Und dann sehe ich Mister Arch-Vile asu dem Augenwinkel (oh no) der mein ganzes schönes Fragfutter wiederbelebt hatte (pöser pöser Arch-Vile, du du du).


Alle News zu Eternal Doom
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Doom Classic – Künstliche Intelligenz kreiert neue Level

Danke Platin. (heise)

Das Doom aus Forschungszwecken immer wieder eingesetzt wird, kommt durch die Einfachheit. Die Gameplay Parameter sind überschaubar.

Doom Classic Maps zu generieren ist relativ einfach. Der Random-Map Generator OBLIGE existiert bereits lange und ist besser als man zunächst denken würde. Ich hatte mir den mal angesehen. Allerdings ist er fern von Super-Maps guter Mapper. Wenn ich etwas mache, soll es von mir sein. Der Prozess des Erstellens und Ausprobierens / Funktionieren oder Failen gefällt mir. In der professionellen Welt geht es natürlich um Zeit und Qualität.

Wenn das alles so einfach wäre mit einer Qualitätsmessung im Kreativen Bereich.

Im Artikel kommt ja jetzt neben einfachen Parametern eine KI dazu. Da müsste man wirklich sehen wie die Ergebnis-Maps sind. Ich wüsste mal gerne wie die KI Konzept-Maps bewertet (Mapsets mit einem längeren Theme) oder Maps die Standard Gameplay verlassen. Die Forscher forschen. Das ist okay um neue Erkenntnisse zu erlangen. Es leuchtet der Traum von „der Vermessung der Welt“ mittels KI durch, das Daten und Algorithmen uns Glück und Erleuchtung bringen.

Es gibt da noch etwas, und zwar schimmert die Erfahrung, Persönlichkeit und Vorlieben eines Mappers durch. Maps repräsentieren nicht immer wieder was ein Spieler will. Dieser Touch von Quirkyness / eigenem Style / eigener Vision hilft guten Maps. Manchmal sind Maps geil wenn sie Standards verlassen.

Lange Rede, kurzer Sinn. Wer will die KI-Maps spielen? Also ich nicht :)