id Software beendet Zusammenarbeit mit Komponist Mick Gordon

Wir erinnern uns, Musiker Mick Gordon äusserte öffentlich, er sei unzufrieden über den Mix vom Doom Eternal Soundtrack (dem OST – nicht der Ingame Musik), hätte selbst nicht mixen dürfen, zweifelte daran ob er mit id Software noch mal zusammen arbeiten will. Dem ging voraus das OST Hörer erkannten, das die meisten Tracks compressed waren. (quakehaus)

Marty Stratton von id Software hat nun einen offenen Brief geschrieben. Die Geschichte ist deutlich länger als Gordon sie angegeben hat. (reddit)

Zeitdruck, nicht eingehaltene Fristen von Gordon, id Software Lead Audio Designer springt ein, Gordon gibt id Software Lead Audio die Sounds, Gordon ist damit einverstanden das jemand anderes übernimmt, den Source Sound behält Gordon, der Lead Audio mixt die meisten Tracks mit pre-compressed Versionen weil der Künstler immer den Source behält (vielleicht ist das ein Branchen Standard), Gordon weiss von allem.

Mick Gordon hätte mit id Software noch mal thematisieren sollen, was genau ihm missfällt. Ohne Öffentlichkeit.

Wenn sich in der Branche rumspricht – wie jetzt -, jemand kann Termine nicht einhalten, wirft das kein gutes Licht auf einen.

9 Gedanken zu „id Software beendet Zusammenarbeit mit Komponist Mick Gordon

  1. es hilft immer sich auszusprechen und gemeinsam auf fehlersuche zu gehen. jede seite sagt, was sie möchte und was sie nicht möchte. das ist hier auch möglich. dann können beide wieder zusammenarbeiten.

    der letzte james bond mit sean connery hiess Never Say Never Again/sag niemals nie. der titel war ein insider gag, weil connery vorher gesagt hatte das er nie wieder einen bond spielen wollte. sag niemals nie :)

  2. ich lese es gerade nach :)

    okay es ging wohl eher so:
    Die Idee zu dem Titel stammt angeblich von Sean Connerys Ehefrau. Als Connery nach Diamantenfieber zu ihr sagte, er werde nie wieder James Bond spielen, soll diese erwidert haben „Sag niemals nie!“

    In der letzten Filmszene wird auf den Titel Bezug genommen, als Bond gefragt wird, wann er zum Geheimdienst zurückkehre. Er antwortet mit „Nie wieder.“ und zwinkert dabei in die Kamera.

  3. Ich weiß ja was du meintest :P
    Nur der Typ hat sich da jetzt halt selbst nen Ei gelegt, das wird schwierig werden. Ich mag es nicht
    wenn Leute mich auf ihre Seite ziehen wollen, aber gleichzeitig ordentlich was auslassen.
    Das war unnötig, ein Verweiß auf Produktionsinterne Komplikationen hätte es auch getan.
    Außerdem kann man Videospiele auch Patchen, hab ich so gerüchteweise vernommen…
    Hätte man halt was aushandeln können.

  4. >Nur der Typ hat sich da jetzt halt selbst nen Ei gelegt

    scheint so. hatte ich geschrieben: Wenn sich in der Branche rumspricht – wie jetzt -, jemand kann Termine nicht einhalten, wirft das kein gutes Licht auf einen.

    >Außerdem kann man Videospiele auch Patchen

    ich habe es so gelesen, als wenn es um den gesonderten soundtrack geht, welcher alleine steht. eine neue version kann zum download dann angeboten werden. nur scheint ja jetzt der ost fertig zu sein. da geht keiner mehr ran. wenn mit dem source von gordon neu gemixt wird, dauert das 2-3 wochen arbeit? das sind kosten.

    >Klingt für mich nach Künstlerallüren.

    dem stimme ich teilweise zu.
    was jetzt wieder fehlt, ist seine sicht der dinge :) was genau kritisiert er? nachdem wir jetzt gelesen haben was stratton schrieb.

    typische newsmeldung, jemand regt sich auf. meist steckt mehr dahinter als kommuniziert wird.

    ein emotionales aufregen im twitter style (sehr kurze statements) hat schon vielen geschadet. den fehler begehen viele. einige deutsche politiker twittern deshalb nicht mehr. in seinem fall hat er auf hörer beschwerden reagiert (es war nicht meine schuld).

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