Castlevania Season 2 angeschaut

Zweite Staffel mit 8 Folgen auf Netflix. Gerade wurde eine dritte Staffel bestätigt.

Das Helden Trio hat sich gefunden, der Kampf gegen Dracula geht weiter. Ein Trio bestehend aus der Magierin Sypha, dem frustrierten Trevor Belmont und dem rachesüchtigen Vampir Alucard, Sohn von Dracula, nehmen den Kampf gegen Dracula und seine Untertanen auf. Die untertänigen Vampire werden ihr eigenes Süppchen kochen, weil Dracula müde geworden ist. In der zweiten Staffel kommt es endlich zum Showdown mit Dracula.

Wie in der ersten Staffel ist das Tempo laaaangsam. Ständig Gesten, Blicke, Posen – ich will Action!  Es meandert so vor sich hin, die simple Story wird ausgewalzt. Positiv ist die Atmo und die Dialoge zwischen dem Helden Trio, es herrscht eine gute Chemie zwischen den sehr unterschiedlichen Charakteren. Die Kämpfe sind wieder mal sehr gelungen. Nach der dritten Folge ist die weitere Story klar erkennbar. Und am Ende wird es sentimental, was mich nicht so packte.

Season 1 fand ich „Geht so“, seltsam und mit Überraschungen. Ich wollte einfach wissen wie es weitergeht. Season 2 findet ein overall Finale. Wieso ist das so langsam wenn die Story so klischeebehaftet ist? Das hier ist keine Kindershow. Doch bei Kindershows ist das Tempo zackig. Die Serie hat ein Tempoproblem. Ich sage immer noch, kann man anschauen – muss man aber nicht.

Ich könnte mir vorstellen das die Serie die Castlevania Videogames Verkäufe ein kleines bisschen pusht. Ich jedenfalls muss jetzt mal ein neueres Castlevania Game spielen – und seien es nur die groben Remaster die gerade für die PS4 erschienen sind.

Update:
Concept Art. (kotaku)

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